Symbolbild

Jedes Jahr am 28. Januar wird der Europäische Datenschutztag begangen. „An diesem Tag soll den Bürgerinnen und Bürgern ins Bewusstsein gerufen werden, sorgsam mit ihren personenbezogenen Daten umzugehen“, so der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost. 

Die Sorgsamkeit beim digitalen Arbeiten sowie beim Surfen in der Freizeit beginnt schon bei der Wahl der verwendeten Passwörter: „Wählen Sie sichere Passwörter aus und halten Sie diese unbedingt geheim! Ein sicheres Passwort sollte aus mindestens acht verschiedenen Zeichen bestehen und eine Mischung aus Zahlen, Zeichen sowie Groß- und Kleinschreibung sein“, unterstreicht Jost und verdeutlicht damit gleichzeitig, dass diese Aufforderung nicht oft genug wiederholt werden kann, so lange „password“ und „12345678“ immer noch zwei der häufigsten in Deutschland verwendeten Passwörter sind.

Neue Hypes und Trends – wie aktuell die App „Clubhouse“ – entwickeln sich innerhalb weniger Tage und Wochen zu einem absoluten Muss für viele Internetnutzer. Der Wunsch allerdings, schnell Teil des Trends zu sein, verleitet viele dazu, den Nutzungsbedingungen der Apps achtlos zuzustimmen. Und erlauben den Apps damit, auf eine Vielzahl privater Daten zuzugreifen. Zudem werden die Daten oftmals an Rechenzentren außerhalb Europas gesendet, wo die eigenen Fotos, Telefonkontakte und Sprachmitschnitte auf unbestimmte Zeit gespeichert werden. „Dies ist aus Sicht des Verbraucherschutzes sehr kritisch zu bewerten“, gibt Minister Jost zu bedenken und fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, „sparsam mit personenbezogenen Daten umzugehen, die sie Dritten preisgeben möchten.“

Dieser Grundsatz sollte insbesondere mit Blick auf die Nutzung von sozialen Netzwerken stets beachtet werden. So greifen immer noch viele Apps auf persönliche Daten wie Telefonkontakte oder Fotos zu, ohne dass diese Daten für die Nutzung der App in irgendeiner Form notwendig sind. „Nutzen Sie die „Privateinstellungen“ bzw. die „Datenschutzeinstellungen“ bei Ihren Endgeräten und schützen Sie so ihre persönlichen Daten“, so der Appell des Ministers.

 

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