Blick ins die Ruine der ehemaligen Synagoge in Homburg.

Die Vorsitzende des Europa-Ausschusses im saarländischen Landtag, Helma Kuhn-Theis (CDU), sieht den interregionalen Austausch als wichtiges Instrument im Kampf gegen Antisemitismus. Dies machte sie bei der gestrigen Sitzung zum Thema „Jüdisches Leben in der Großregion“ deutlich.

Der einzige Punkt der Tagesordnung des gestrigen Europa-Ausschusses galt dem Thema ‚Jüdisches Leben in der Großregion‘. Die Ausschuss-Vorsitzende, Helma-Kuhn-Theis, zieht eine positive Bilanz: „Wir konnten wertvolle Bekenntnisse zu unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von allen Partnern aus den Nachbarländern hören. Der Austausch war wichtig, um den Status Quo zu erheben und die Akteure auf dem Gebiet der Antisemitismus-Bekämpfung näher kennenzulernen. Es wird auch von den Sicherheitsbehörden alles darangesetzt, dass Juden im Saarland, in Grand Est, Luxemburg und der Wallonie sicher leben können.“

Désirée Mayer, Präsidentin der Journées Européennes de la Culture et du Patrimoine Juifs en France (JECJ)-Lorraine, und Prof. Dr. Roland Rixecker, Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus des Saarlandes, hatten im Ausschuss zahlreiche Projekte vorgestellt, die das Engagement in der Großregion untermauern. „Der Kampf gegen Antisemitismus jeglicher Art ist weit oben auf der europäischen Agenda!“, verdeutlicht Kuhn-Theis.

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