Symbolbild

Das Land und die Leistungserbringer haben in gemeinsamen Verhandlungen die Inhalte und die Vergütung für die Leistungstypen der Eingliederungshilfe vereinbart. Für den Bereich der schulischen Integrationshelfer wurde bereits im Jahre 2008 gemeinsam ein trägerübergreifender Stundensatz vereinbart. Die Leistungserbringer werden dabei von der LIGA der freien Wohlfahrtspflege Saar vertreten. Die Vergütung der Leistungen beruht auf den vereinbarten Inhalten und den besprochenen Rahmenbedingungen und ist dabei für alle Leistungserbringer gleich.

Eine stark abweichende Vergütung für einzelne Leistungserbringer – für die gleiche Leistung – ist hierbei nicht vorgesehen. Sieht ein Leistungserbringer Anpassungsbedarf, muss dieser in neuen Verhandlungen zwischen dem Land und der LIGA der freien Wohlfahrtspflege Saar abgestimmt werden.

Der DRK-Landesverband Saarland und das Sozialministerium stehen gemeinsam hinter dem Abstimmungsverfahren. Dieses ist für alle Beteiligten fair und erlaubt im Ergebnis den Leistungserbringern, eine der Qualifikation und Tätigkeit entsprechende Vergütung zu zahlen.

Ralf Georgi: Kein Lohndumping bei Inklusionshelfern!

Der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ralf Georgi, kritisiert die Landesregierung für Lohndumping bei den Inklusionshelfern des DRK Kreisverband St. Ingbert: „Es kann nicht sein, dass sich das DRK für eine angemessene Bezahlung der etwa 20 Inklusionshelfer für 50 Kinder im Saarpfalz-Kreis und im Regionalverband einsetzt und die Landesregierung ausgerechnet an der falschen Stelle sparen und sie gerade mal mit dem Mindestlohn abspeisen will. Das ist unwürdig! Es trifft vor allen Dingen die Schwächsten, die auf Hilfe angewiesen sind: die Kinder. Die Landesregierung ist verpflichtet, für gute Löhne der Inklusionshelfer zu sorgen. Sollten diese Arbeitsplätze nun vernichtet werden, wäre das ein Skandal. Ich fordere die Landesregierung auf, die Vergütungen bei den Beschäftigten der Freien Wohlfahrtspflege entsprechend anzupassen. Inklusionshelfer leisten gute Arbeit und müssen daher auch entsprechend bezahlt werden“, so Georgi.

 

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