Symbolbild

Wenn die Tage kürzer werden, haben Einbrecher Hochsaison. Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche spürbar an – ein Grund, warum der 25. Oktober als „Tag des Einbruchsschutzes“ ganz bewusst mit dem Beginn der Winterzeit zusammenfällt. Wer sein Zuhause jetzt auf Schwachstellen abklopft, sollte dabei einen Raum nicht übersehen, der oft vergessen wird: die Garage. Darauf weist das Infocenter der R+V Versicherung hin.

Fahrräder, Werkzeug, Gartengeräte – in vielen Garagen lagern Dinge von erheblichem Wert. Hinzu kommt ein baulicher Umstand, der die Garage für Kriminelle besonders attraktiv macht. Häufig führt von dort eine Tür direkt ins Wohnhaus. „Eine schlecht gesicherte Garage kann Einbrechern gleich doppelt in die Hände spielen. Sie finden dort Beute und möglicherweise einen einfachen Zugang ins Haus“, sagt Christine Gilles, Expertin für Sachversicherungen bei der R+V.

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Täter halten gezielt nach leicht zugänglichen Stellen Ausschau. Entsprechend sollte das Garagentor bei Abwesenheit stets geschlossen und verriegelt sein – und zwar auch dann, wenn die Bewohner nur für kurze Zeit außer Haus sind. Ein offen stehendes Tor ist eine Einladung, die sich mit wenig Aufwand vermeiden lässt.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Verbindungstür zwischen Garage und Wohnraum. Sie werde beim Einbruchschutz oft unterschätzt, dabei sollte sie „genauso ernst genommen werden wie die Haustür“, betont Gilles. Zusätzliche mechanische Sicherungen erschweren das Vorankommen potenzieller Täter und können im entscheidenden Moment den Unterschied machen.

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Auch der Inhalt der Garage selbst gerät ins Visier. Neben hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes finden sich dort oft teure Werkzeuge – die nicht nur Beute sind, sondern von den Tätern unter Umständen sogar für den eigentlichen Aufbruch genutzt werden. „Die Werkzeuge sollten deshalb nicht offen sichtbar oder leicht zugänglich herumliegen“, rät die Expertin.

Dass sich der Aufwand lohnt, belegt die polizeiliche Kriminalstatistik: Ein erheblicher Teil der Wohnungseinbrüche scheitert schlicht an vorhandener Sicherungstechnik. Wer Haus und Garage wirksamer schützen möchte, findet bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen Unterstützung und konkrete Empfehlungen für geeignete Maßnahmen.

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