Claudia Möller unterstützt bei der beruflichen Orientierung – in der aktuellen Gesundheitslage natürlich unter Einhaltung der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen. - Bild: Sandra Brettar

Spätestens mit Erhalt des Halbjahreszeugnisses fragen sich viele Schülerinnen und Schüler, wie es nach der Schule für sie weitergehen kann. Bei vielen von ihnen hat die Corona-Pandemie den Alltag stark beeinflusst und zusätzliche Verunsicherung in Bezug auf die Zukunftsplanung bewirkt.

Umso mehr drängen sich Fragen auf wie: „Was tue ich, wenn ich noch nicht weiß, was ich werden möchte? Wie finde ich heraus, was zu mir passt? Wie schreibt man eine Bewerbung? Und wo suche ich nach einem Ausbildungsplatz? Was soll ich studieren? Gibt es Unterstützungs- und Orientierungsmöglichkeiten für mich? Wie kann ich sinnvoll Wartezeiten überbrücken? Auch Eltern haben viele Fragen, wie sie ihre Kinder dabei unterstützen können, herauszufinden, was zu ihnen passt und welche Anlaufstellen es noch für ihr Kind gibt.

Seit vielen Jahren bietet der Saarpfalz-Kreis Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren in dieser Situation Hilfe an. Auch Eltern können hier Antworten auf ihre Fragen finden. Hierzu wurde eigens die Koordinierungsstelle Jugend und Arbeit geschaffen. Diese hat zum Ziel, Jugendliche bei der beruflichen Orientierung bzw. Integration zu unterstützen. Sie aktiviert und motiviert Jugendliche zur Entwicklung beruflicher Perspektiven, auch und gerade dann, wenn bisherige Versuche mit Schwierigkeiten verbunden waren oder eventuell sogar gescheitert sind.

Die Koordinierungsstelle bietet Hilfestellungen bei der Ausbildungs- bzw. Arbeits- und Studienplatzsuche, beim Abfassen von Bewerbungen und im Umgang mit Behörden, Ämtern und Arbeitgebern. Sie hilft ebenso bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Trainingsmaßnahmen. Aber auch bei persönlichen Fragen und Problemen ist sie Ansprechpartner, gibt Tipps und vermittelt bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen.

Landrat Dr. Theophil Gallo: „Ich kann unsere jungen Menschen im Saarpfalz-Kreis nur dazu ermuntern, dieses Angebot der Koordinierungsstelle wahrzunehmen. Ich verstehe, dass es der/dem einen oder anderen nicht leichtfällt, sich zeitig nach dem Schulabschluss beruflich zu orientieren. Manchmal ist vielleicht auch nur das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten nicht vorhanden. Doch das lässt sich aufbauen, wenn einem die Vielfalt der Möglichkeiten im Berufsleben oder im Rahmen von Ausbildungen vor Augen geführt wird. Unsere Koordinierungsstelle Jugend und Beruf kann hier auf eine lange Erfahrung blicken.“

Die Koordinierungsstelle Jugend und Arbeit – die durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird – legt Wert auf eine niedrigschwellige Erreichbarkeit. Ihre Inanspruchnahme erfordert keine Antragstellung oder Einkommensprüfung. Sie steht allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Saarpfalz-Kreis offen, die Orientierungshilfen in Fragen beruflicher Perspektiven wünschen.

Eine telefonische Terminabsprache oder eine Mail genügen, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Ansprechpartnerin ist Claudia Möller. Sie ist unter der Telefonnummer 06841/104-8480 oder Email: claudia.moeller@.saarpfalz-kreis.de zu erreichen. Das Büro befindet sich am Scheffelplatz 1 in Homburg. Außensprechstunden bietet Frau Möller auch im Rathaus St. Ingbert nach Vereinbarung an.

 

 

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