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Luxemburg (ots) – Die Polizeibehörden des Großherzogtums Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland haben am 5. Mai 2026 am Schloss Weilerbach in Bollendorf eine Kooperationsvereinbarung für gemeinsame internationale Streifen unterzeichnet. Ziel ist es, die kontinuierliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken, um die Sicherheit in den Grenzgebieten und auf den grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen zu erhöhen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität und des internationalen Terrorismus im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten. Die gemeinsamen Streifen sollen zugleich das Sicherheitsgefühl von Reisenden und Bevölkerung im Grenzraum verbessern.

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Die Streifen setzen sich aus Beamten der Police Grand-Ducale sowie der Bundespolizeiinspektionen Trier und Saarbrücken zusammen. Sie sind grundsätzlich in den von den Staaten festgelegten Grenzgebieten unterwegs, mit Schwerpunkt auf dem grenzüberschreitenden Straßen- und Schienennetz und orientieren sich an tagesaktuellen polizeilichen Lageerkenntnissen.

Der Generaldirektor der großherzoglichen Polizei, Pascal Peters, erklärte: „In einer zunehmend vernetzten Welt stehen wir vor Herausforderungen, die keine nationalen Grenzen kennen. Kriminalität, Terrorismus und grenzüberschreitende Gefahren erfordern eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden.“ Er ergänzte: „Durch den Austausch von Fachwissen, Ressourcen und Informationen können wir schneller auf Gefahren reagieren und ein umfassenderes Bild der Sicherheitslage gewinnen. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren deutschen Partnern noch besser in der Lage sind, Gefahren abzuwehren und ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten“.

Der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Gregor Pelzl, betonte: „Ich freue mich darüber, dass insbesondere die Bevölkerung im Grenzgebiet von Luxemburg und Deutschland ab sofort auf beiden Seiten regelmäßig deutsch-luxemburgische Streifen unserer Polizeien sehen werden. Gemeinsame Streifen sind ein sichtbares Zeichen für eine partnerschaftliche, vertrauensvolle und starke Zusammenarbeit in Europa. Dieses Zeichen senden wir heute verbunden mit nachfolgender Botschaft in das Grenzgebiet von Our, Sauer und Mosel: Wir schützen gemeinsam die Menschen in der Region und wir bekämpfen entschlossen diejenigen, die sie bedrohen!“ Mit dem Abschluss des Kooperationsvertrages bekräftigen Deutschland und Luxemburg ihr gemeinsames Engagement für eine moderne, effektive und eng abgestimmte grenzüberschreitende Polizeiarbeit.

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Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Saarbrücken, übermittelt durch
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