Zum ersten Mal wird der Weltaltentag in Homburg mit einer öffentlichen Aktion begangen. Am Mittwoch, 1. Oktober, laden die AG 60plus, die Seniorenbeauftragte der Stadt Gabriele Engel sowie Mitglieder des Jugendbeirats ab 11 Uhr auf den Christian-Weber-Platz ein. Ziel ist es, Wünsche und Anregungen der älteren Generation sichtbar zu machen und einen Dialog zwischen Alt und Jung in Gang zu setzen.

Das Jahr 2025 war von globalen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen geprägt – von Kriegen in der Ukraine, in Gaza und in Afrika bis hin zu Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft und den zunehmenden Rechtsruck. Die Initiatoren wollen mit der gemeinsamen Aktion ein deutliches Signal für Frieden, Demokratie und den Zusammenhalt der Generationen setzen. „Wir brauchen ein Bündnis derjenigen, die sich demokratischen Werten verpflichtet fühlen“, heißt es in der Erklärung.

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Im Mittelpunkt der Aktion steht ein Wünschebaum: Besucherinnen und Besucher können dort ihre Ideen, Anliegen und Erwartungen auf vorbereitete Karten schreiben, die kostenlos von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) zur Verfügung gestellt wurden. Nach der Aktion sollen die Beiträge ausgewertet und in mögliche gemeinsame Projekte von Jung und Alt einfließen.

Die Veranstaltung wird nicht nur von den Initiatoren der AG 60plus, der Seniorenbeauftragten und dem Jugendbeirat getragen. Auch Landrat Frank John, Oberbürgermeister Michael Forster sowie Dr. Regina Görner, Vorsitzende der BAGSO, haben ihr Kommen zugesagt. Damit ist ein breites Bündnis von Stadt, Kreis und Bundesorganisationen vertreten.

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Mit der Aktion möchte Homburg den Weltaltentag, den die Vereinten Nationen seit Jahren am 1. Oktober begehen, erstmals aktiv in der Stadt sichtbar machen. Die Initiatoren hoffen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. „Kommen Sie vorbei, teilen Sie Ihre Wünsche mit – und helfen Sie mit, den Austausch zwischen den Generationen zu stärken“, lautet die Einladung.