Bei Bauarbeiten an einem Wohnhaus in der Saarbrücker Straße wurde gestern eine Weltkriegsbombe gefunden. Nach der Einschätzung des Bombenentschärfers der Polizei (Delaborierer) ist keine akute Gefährdung ersichtlich. Die Bombe wurde an ihrem jetzigen Standort gesichert und mit Sandmassen abgedeckt.

Entschärfung für Sonntagmorgen geplant

Die Entschärfung soll am kommenden Sonntag, 31. Januar 2016, um ca. 10 Uhr, stattfinden. Für diese Aktion ist eine Stunde eingeplant, sodass voraussichtlich gegen 11 Uhr Entwarnung gegeben werden kann. In einem Umkreis von knapp 100 Metern müssen alle Personen ihre Wohnungen frühzeitig verlassen. Das Gebiet wird für alle Personen gesperrt sein. Betroffen ist eine Seite der Talstraße von den Hausnummern 45 bis 55, in der Gerberstraße betrifft es die Hausnummern 9 bis 13 und in der Saarbrücker Straße der Abschnitt zwischen Zweibrücker Tor und Ecke Gerberstraße sowie das Zweibrücker Tor im Bereich zwischen Oberer Allee und Kreisel Talstraße.

Die Straßensperrungen beginnen am Sonntagmorgen ab 6 Uhr. Die Ausfahrt ist zunächst weiterhin möglich. Betroffene Anwohner müssen ihre Häuser bis spätestens 9 Uhr verlassen haben. Die Polizei wird vor Beginn der Entschärfung kontrollieren, ob der Aufforderung auch Folge geleistet wurde. Erst nach dem Ende der Evakuierung beginnt die Entschärfung der Bombe. Nur durch ein diszipliniertes Verhalten der Anwohner, kann die Aktion zügig durchzuführen. Wir bitten den Anweisungen der Einsatzkräfte unbedingt Folge zu leisten. Wer sein Haus oder seine Wohnung verlassen muss, wird vorher genau informiert. Niemand muss besondere Vorsorgemaßnahmen treffen. Es reicht, die Haustür abzusperren.

Alle Gebäude die weiter als ca. 100 Meter, aber näher als ca. 300 Meter von der Fundstelle entfernt liegen, müssen nicht geräumt werden, jedoch darf sich niemand im Freien aufhalten. Die Menschen sollen sich während der Entschärfung aus den oberen Etagen zurückziehen, also möglichst das Erdgeschoss nutzen. Eine Information der Anwohner erfolgt noch mittels Einwurf-Handzettel, die für die verschiedenen Gebiete unterschiedlich sind.

In Kürze können sich unmittelbar betroffene Personen bei der Stadtverwaltung unter Tel.: 06841/9241-150 melden, sofern sie Fragen zu der Vorgehensweise haben.

Melden sollten sich dort auch unbedingt ältere oder behinderte Menschen, die ihre Wohnung nicht allein verlassen können und keine Unterstützung durch Angehörige oder sonstige Personen in Anspruch nehmen können. Hier werden der Abtransport und die Rückkehr in die eigene Wohnung durch Rettungsdienste organisiert.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Tag bei Freunden oder Verwandten verbringen. All diejenigen, die für diese Zeit keine Unterkunft haben, können die Räumlichkeiten im Untergeschoss der Kreisverwaltung, Am Forum 1, in Homburg aufsuchen.

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