Wenn im Brauhaus das erste Fass mit dunklem Starkbier angezapft wird, gehört eine ordentliche Portion Tradition längst dazu. Beim inzwischen 36. Bockbieranstich kamen am Wochenende wieder zahlreiche Gäste zusammen. Braumeister Raúl Campusano Jost hatte für die Starkbiersaison gleich 5.000 Liter Bockbier gebraut – und das erste Fass ging als Freibier an die Besucher.
Unterstützt wurde der Braumeister beim Anstich von den langjährigen Servicemitarbeitern Paolo und Stylianos. Danach konnten sich die Gäste selbst davon überzeugen, was in den vergangenen Wochen im Braukessel entstanden war: ein dunkles Starkbier, mit dem im Brauhaus traditionell die Bockbiersaison eingeläutet wird.
Dass es dabei nicht nur ums Bier ging, zeigte schon der Blick durch den gut besuchten Gastraum. Viele Gäste nutzten den Abend auch für ein deftiges Essen – und die Küche hatte sich passend zum Anlass auf Oktoberfest- und Bockbierklassiker eingestellt.
Auf der Karte standen unter anderem frisches Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffelbrei sowie ein eigener Bockbierteller mit Bratwurst, Leberknödel und Saumagen, dazu Sauerkraut und Bauernbrot. Wer es eher bayerisch mochte, bekam eine Platte mit Obatzda, Radisalat, Schnittlauchbrot, Rohesser und Schmalzbrot samt Brezel. Auch Currywurst gehörte zum Angebot. Für Gäste, die auf Fleisch verzichten wollten, standen unter anderem Allgäuer Käsespätzle, Western-Kartoffeln mit Kräuterquark und ein Gemüseteller auf der Karte. Damit war die Grundlage für einen langen Abend jedenfalls gelegt.
Musikalisch übernahm die Band Coverliere. Mit Live-Musik sorgte sie dafür, dass aus dem traditionellen Anstich schnell ein geselliger Abend wurde. Im Mittelpunkt stand aber natürlich das Bockbier selbst. Insgesamt 5.000 Liter hatte Braumeister Raúl Campusano Jost für die aktuelle Starkbiersaison vorbereitet. Das erste Fass wurde nach dem Anstich als Freibier ausgeschenkt – ein Auftakt, den sich die Gäste gerne gefallen ließen.
So knüpfte das Brauhaus auch bei der 36. Auflage an eine lange Tradition an: kräftiges Bier, deftige Küche und Live-Musik – und ein Abend, bei dem viele Stammgäste ganz genau wussten, warum sie wiedergekommen waren.
Alle Bilder: Friedel Simon






















































