Anzeige

Acht Beschäftigte, die seit mindestens zehn Jahren dabei sind, und ein Mitarbeiter, der sogar auf mehr als zwei Jahrzehnte zurückblickt – das Gastronomieteam von Gastro Trösch in Homburg hat bei einer Feierstunde im Homburger Hof langjährige Treue gewürdigt. In einer Branche, die bundesweit für hohe Fluktuation bekannt ist, setzt das Unternehmen damit ein deutliches Signal.

Geschäftsführer Peter Trösch lud die Jubilare am 23. Februar 2026 persönlich in den Homburger Hof ein, um ihren Einsatz anzuerkennen. Neben Urkunden überreichte er jeweils eine Flasche Crémant, Blumen und einen Wertgutschein des Unternehmens. Der Nachmittag mündete in eine lockere Runde mit Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungen an die vergangenen Jahre.

Anzeige

Besonders hervor sticht die Geschichte von Kai Arbogast. Er stieß kurz nach der Eröffnung des Homburger Hofs im Jahr 2006 zum Team und arbeitet seitdem ununterbrochen für das Unternehmen – mittlerweile seit über 20 Jahren. Dass seine Betriebszugehörigkeit kein Einzelfall ist, wurde bei einer internen Durchsicht der Personalunterlagen deutlich. Insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen es auf mindestens ein Jahrzehnt im Betrieb.

Zu ihnen zählen Christine Opakasi, Melanie Maatz, Katharina Feß, Catharina Jung, Markus Schetting, Uwe Rohe und Thulasimaran Erambu. Sie alle stehen für eine Beständigkeit, die in der Gastronomie alles andere als selbstverständlich ist. Wer die Branche kennt, weiß, wie schnell sich Teams dort verändern – umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Kern über viele Jahre zusammenbleibt.

Gastro Trösch gehört seit mehr als 30 Jahren fest zur Homburger Gastronomielandschaft. Zum Unternehmen zählen der Homburger Hof, das Szenelokal Cash in der Innenstadt sowie das PETERS Hotel & Spa am Brückweiher in Jägersburg mit Alm und großem Biergarten. Dass diese Häuser verlässlich laufen, hängt unmittelbar mit den Menschen zusammen, die dort täglich Verantwortung tragen.

Die Ehrung war bewusst schlicht gehalten – kein großes Bühnenprogramm, sondern ein Nachmittag unter Kolleginnen und Kollegen, die sich seit Jahren kennen. Für Peter Trösch ging es darum, die gewachsene Erfahrung im Team sichtbar zu machen. In einem Arbeitsalltag, der selten Pausen kennt, war die Feierstunde ein Moment des Innehaltens und zugleich ein klares Bekenntnis: Hinter funktionierenden Betrieben stehen vor allem Menschen, die langfristig bleiben.

Anzeige

Alle Bilder: Friedel Simon

Anzeige