Freiwillige Mitstreiter unterstützen Katrin Lauer beim "Müll sammeln" auf dem Schloßberg anläßlich des World Cleanup Days 2023 Foto: Friedel Simon
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Ging es vor 14 Tagen bei Saarclean-Up um saubere Seen, Flüsse und Bäche, so wurde am „World Cleanup Day“ aufgerufen, die Landschaft von Müll und Abfall zu säubern.

Dieser fand am vergangenen Samstag ein weiteres Mal statt. Es beteiligten sich Gruppen, Vereine und Schulen, um zu einer sauberen Umwelt beizutragen. Laut Holger Holland, dem Vorsitzenden der Durchführungsorganisation des World Cleanup Day, Weltaufräumtag, fand in diesem Jahr am 16. September der bisher größte World Cleanup Day in Deutschland mit über 430.000 Teilnehmenden in über 9.400 Aktionen, in mehr als 2.000 Kommunen und Gemeinden statt. „Die Bürgerinnen und Bürger haben erneut ein klares Signal für eine saubere, gesunde und plastik- und müllfreie Welt gesetzt“, so Holland.

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Auch Homburg hatte sich angemeldet und eine Gruppe freiwilliger Helfer um die Grüne Beeder Ortsvertrauensfrau Katrin Lauer sammelten bereits am Freitag auf dem Schloßberg jede Menge achtlos weggeworfenen Müll, Abfall und sehr viele Überreste von To Go Verpackungen auf. Katrin Lauer war einen Tag später auch mit dem Infostand der Grünen beim Aktionstag „Homburg lebt gesund“ auf dem Christian Weber Platz. Dort hat sie zusammen mit ihren Helfern ebenfalls auf die Vermüllung unserer Gewässer und der Landschaft aufmerksam gemacht und Tipps und Informationen zur Müllvermeidung und Trennung gegeben. Schon im Vorfeld hatten sich Gruppen angemeldet und bereiterklärt, beim Cleanup Day mitzumachen. Von daher fand es Frau Lauer schade, dass die Aktionen vonseiten der Stadt Homburg nicht stärker beworben wurden, damit noch mehr Mitstreiter aktiviert wurden. Natürlich konnten die Helfer den Schloßberg nicht 100 Prozent Müll- und abfallfrei machen, denn dazu ist das Areal zu groß. Dennoch füllten sie mehrere große Abfallsäcke mit Plastik, Papier, Styropor, Zigarettenkippen, Verpackungen von Speisen und leeren Flaschen.

Katrin Lauer erklärte gegenüber Homburg1, dass „die Mitarbeiter des Städtischen Baubetriebshofes alle hoch motiviert waren. Von dort erhielten wir große Unterstützung und es war alles sehr gut organisiert, von der Ausgabe der Arbeitshandschuhe, über die Greifwerkzeuge und Müllsäcken bis hin zur Abholung und Entsorgung des gesammelten Mülls“. Weiter erzählte sie: „Junge Menschen haben uns während der Aktion am Schloßberg angesprochen, wollten Informationen und hatten Fragen und Interesse zum Thema Cleanup Day. Denn man darf nicht alle Besucher, ob Jung oder Alt über einen Kamm scheren. Natürlich hätten wir uns über mehr Helfer gefreut, vielleicht bekommen wir das im nächsten Jahr beim ‚World Cleanup Day 2024‘ hin“. Dazu meinte Christine Maurer, Ortsvertrauensfrau von Homburg, die das Team auf dem Schloßberg unterstützte: “Natürlich gibt es viele Veranstaltungen und vielleicht kann man generell Veranstaltungen besser abstimmen und zentral veröffentlichen, was Veranstaltungen in der Stadt anbelangt. Hier ist mit Sicherheit noch Luft nach oben, um dies zu verbessern“. Katrin Lauer meinte weiter: “Leider ist der Müll, seitdem man wieder nach 19 Uhr zum Schloßberg hochfahren kann, mehr geworden. Der Schloßberg ist das Wahrzeichen Homburgs und wird von sehr vielen Gästen übers Jahr besucht und er sollte allen in guter Erinnerung bleiben. Schon deshalb sollten alle dafür sorgen, dass er nicht vermüllt, sondern sauber bleibt. Es wäre wunderschön, wenn jeder Mensch wieder etwas mehr Respekt gegenüber Flora und Fauna, gegenüber der Natur hätte. Es gibt viel zu!“.

Am Cleanup Day auf dem Schloßberg waren dabei; Katrin und Manfred Lauer, Christine Maurer, Prof. Dr. Marc Piazolo, Andreas Filler und Oliver Mendes und sehr engagierte junge Menschen.

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