Symbolbild
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Kurz vor den Feiertagen wird es auf vielen Straßen noch einmal eng, bevor es an Weihnachten und Silvester vergleichsweise ruhig wird. Für die Weihnachtsferien vom 19. Dezember bis 11. Januar 2026 rechnet der ADAC mit einem typischen Muster: volle Autobahnen zum Ferienstart und vor den Festtagen, deutlich entspannterer Verkehr an den eigentlichen Feiertagen.

Nach der Prognose des Automobilclubs müssen Autofahrer vor allem am Freitag, 19. Dezember, und Samstag, 20. Dezember, mit deutlich mehr Verkehr rechnen. Der Reiseverkehr setzt demnach am Freitagnachmittag ein, erreicht am Samstag seinen Höhepunkt und lässt erst zu Beginn der neuen Woche wieder nach. Viele starten dann in die Ferien oder nutzen das letzte Wochenende vor Weihnachten für längere Fahrten.

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Nach den Feiertagen verlagert sich der Schwerpunkt auf die Strecken in die Wintersportgebiete. Am 27. und 28. Dezember erwartet der ADAC besonders viel Verkehr in Richtung Alpen, weil zahlreiche Urlauber erst nach Weihnachten in den Skiurlaub aufbrechen. Auch auf den Rückreiserouten ist an den Tagen 2. und 6. Januar mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, wenn viele wieder nach Hause fahren.

Deutlich entspannter sieht es an Heiligabend und Silvester aus. Der 24. und der 31. Dezember gelten seit Jahren als die verkehrsärmsten Tage des gesamten Jahres. Der übliche Berufsverkehr fällt dann nahezu komplett weg, weil viele Unternehmen geschlossen haben oder nur verkürzt arbeiten. Entlastung auf den Autobahnen bedeutet das allerdings nicht automatisch freie Straßen in den Innenstädten.

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Rund um die Stadtzentren sorgt der vorweihnachtliche Einkaufsverkehr für volle Parkhäuser und stockenden Verkehr. Kurz vor den Feiertagen ist mit Behinderungen durch Suchverkehr nach Parkplätzen zu rechnen. Auch zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die Straßen in und um die Städte voller, wenn das Umtauschgeschäft der Weihnachtsgeschenke anläuft und viele noch Besorgungen erledigen.

Zum Ferienauftakt nennt der ADAC eine Reihe von Autobahnen, auf denen die Staugefahr besonders hoch ist. Dazu zählen unter anderem die A1 zwischen Köln und Lübeck, die A2 von Oberhausen nach Magdeburg, die A3 von Frankfurt nach Arnheim und die A4 zwischen Aachen und Olpe. Auch die A5 Karlsruhe–Basel, die A6 Heilbronn–Nürnberg, die A7 Hamburg–Füssen/Reutte und die A8 Stuttgart–München–Salzburg gelten als besonders belastet. Hinzu kommen die A9 München–Berlin, der Berliner Ring A10, die A81 Singen–Stuttgart sowie der Autobahnring München A99.

Eng wird es nach Einschätzung des Clubs nicht nur in Deutschland. Auch in den Nachbarländern sind vor Weihnachten und am ersten Januarwochenende die meisten Engpässe zu erwarten, vor allem auf den Fernstraßen zu und von den Wintersportzentren. In Österreich betrifft das vor allem die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13. In der Schweiz rechnet der ADAC mit dichterem Verkehr auf der Gotthard-Route, der A1 Bern–Zürich und der A3 Basel–Chur, in Italien auf der Brennerroute A22 bis Bozen.

Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist, muss zusätzlich mit Verzögerungen durch Grenzkontrollen rechnen. Das kann die Fahrzeit vor allem an stark frequentierten Tagen weiter verlängern.

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Der ADAC rät, das Fahrzeug vor Fahrtantritt sorgfältig auf winterliche Bedingungen vorzubereiten. Dazu gehören Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe, eine gefüllte Scheibenwaschanlage mit Frostschutz und eine funktionierende Beleuchtung. Im Auto sollten außerdem warme Kleidung, eine Decke, Getränke und ein ausreichend geladener Mobilakku liegen, um mögliche Wartezeiten bei Staus oder Sperrungen besser zu überbrücken.