Im Jahr 2020 mal was Neues ausprobieren. Der Vorsatz fürs neue Jahr könnte lauten, jeden Tag ein wenig Energie zu sparen. „Damit leistet man einen aktuellen Beitrag für mehr Klimaschutz“, sagt Cathrin Becker, Energieberaterin der Verbraucherzentrale.

Energieverbrauch checken:

Am einfachsten lassen sich der Verbrauch und damit auch die Kosten senken, wenn man weiß, an welchen Stellen im Haushalt unnötig Energie verbraucht wird. Notieren Sie regelmäßig den Stand des Strom-, Gas- und Wasserzählers. Tabellen zum Zähler-Check gibt es bei der Verbraucherzentrale-Energieberatung.de zum Download.

Weitere Tipps:

Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abtauen. Bei einer Vereisung von nur 5 Millimetern steigt der Stromverbrauch erheblich. Außerdem die Geräte nur kurz öffnen und keine warmen Speisen hineinstellen.

Stand-by: Ältere Geräte der Unterhaltungselektronik verbrauchen im Stand-by Modus unnötig Strom. Schalten Sie die Geräte nach der Benutzung aus. Eine Steckerleiste mit Schalter trennt die Geräte mit einem Klick vollständig vom Netz.

Waschmaschine: Nur waschen, wenn die Maschine voll ist. Vorwäsche und Kochwäsche sind meist überflüssig. Da die meiste Energie zum Erwärmen des Wassers benötigt wird, kann man Strom sparen, indem man die Waschmaschine ans Warmwasser anschließt.

Raumtemperatur absenken: Der größte Teil der im Haushalt verbrauchten Energie wird für die Heizung benötigt. Hier lässt sich auch am meisten sparen. Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad spart 6 Prozent Heizenergie. Zumindest nachts die Temperatur absenken, das spart Energie ohne Komfort-Verlust. In der kalten Jahreszeit sollen die Rollläden nachts herunter gelassen werden. Schließen Sie die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen.

Wärmeabgabe der Heizkörper nicht behindern: Damit die Wärme sich tagsüber ungehindert im Raum ausbreiten kann, dürfen die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel zugestellt werden. Wird die Wärmeabgabe in den Raum behindert, geht mehr Energie durch Außenwände verloren.

Stoßlüftung statt gekippter Fenster: Dauerlüftung durch gekippte Fenster vergeudet Energie und fördert Schimmelbildung durch Auskühlen der Fensterlaibungen. Deshalb mehrmals täglich kurz aber kräftig mit weit geöffneten Fenstern stoßlüften.

Mehr Hinweise zum Stromsparen, zur Heizungsoptimierung oder Wärmedämmung geben die Fachleute von der Verbraucherzentrale. Dank der Bunddesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist die Beratung in den 18 Büros im Saarland kostenfrei. Basis-Checks bei Verbrauchern zu Hause sind ebenfalls kostenfrei. Für einen Gebäude-Check, bei dem auch Heizungserneuerung und Gebäudedämmung besprochen werden, zahlen Interessenten 30,- Euro Eigenanteil. Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

Anmeldung zur persönlichen Energieberatung in:

–       Homburg, Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 438. Tel. 06841 – 1048434 oder 0681 – 50089 15.

–       Kirkel im Rathaus, Hauptstraße 12. Tel. 06841 – 8098 22.

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