Staatssekretär Stephan Kolling hat zum Jubiläum eine gute Nachricht: „Ab dem kommenden Jahr werden mehr Berater in den acht saarländischen Pflegestützpunkten tätig. Zudem erweitert ein neuer, virtueller Pflegestützpunkt das Beratungsangebot“.
„Unsere acht Pflegestützpunkte im Saarland sind ein echtes Erfolgsmodell. Um dem verständlichen Wunsch nach selbstständiger Lebensführung in den eigenen vier Wänden Rechnung zu tragen, gilt es im Pflegefall so schnell wie möglich, Versorgungssicherheit zu schaffen. Hier sind die Pflegestützpunkte Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen seit einem Jahrzehnt kompetente Ansprechpartner“, erklärte Sozialstaatssekretär Stephan Kolling anlässlich der Feierstunde im Saarbrücker Schloss.
Aktuell beraten 40 Pflegeberaterinnen und -berater (33 Vollzeitstellen) in den acht Stützpunkten in den Landkreisen und dem Regionalverband. Die Zahl der Pflegeberater soll im kommenden Jahr um weitere acht Berater in Vollzeit erhöht worden. „Das ist ein wichtiger Schritt aller Partner. Allein wir als Landesregierung haben das Budget auf rund 1.074.000 Euro erhöht. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als 230.000 Euro gegenüber den Vorjahren. Damit machen wir deutlich, wie wichtig uns die Zukunft der Pflegestützpunkte und der Pflegeberatung im Land ist“, so Kolling.
Zudem wird das Beratungsangebot durch einen neuen, virtuellen Pflegestützpunkt erweitert. Tagesaktuell wird es künftig einen Überblick über freie und vorhandene Pflegeangebote in Kurzzeit-, vollstationärer- oder Tagespflege geben. „Das wird die Angehörigen bei der Suche nach einem Platz unterstützen“, sagte Kolling. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde das 10-jährige Jubiläum der Pflegestützpunkte im Saarland gefeiert. Ein Schwerpunkt des im Jahr 2008 in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes war die Beratung von Pflegebedürftigen. Das Saarland hat mit großem finanziellem Engagement alles auf die Karte der „Pflegestützpunkte“ gesetzt.
„Der Erfolg hat uns bestätigt. Das Saarland konnte mit der Einrichtung der Pflegestützpunkte eine führende Rolle in Sachen Beratungsqualität unter den Bundesländern übernehmen“, betonte Kolling. Der erste Pflegestützpunkt ging bereits im März 2008 in St. Wendel als Pilotprojekt an den Start. Es folgte im Jahr 2009 die flächendeckende Einrichtung, um eine wohnortnahe Beratung unter einem Dach anzubieten. Die Beratungsanfragen sind seit der Eröffnung in allen Stützpunkten kontinuierlich angestiegen.


















