Mit WiFi4EU wird die EU-Kommission in Kürze eine neue Fördermöglichkeit anbieten, die Kommunen bei der Errichtung öffentlicher WLAN-Hotspots finanziell unterstützt. Über die Rahmenbedingungen des Programmes und seine zeitlichen Abläufe wurden die Kommunen heute (23.2.18) in der Festhalle der Staatskanzlei ausführlich informiert.
Im letzten Jahr hatte die EU-Kommission angekündigt, den kommunalen Ausbau öffentlicher WLAN-Netze zu fördern. Mit bis zu 150 Mio. Euro an EU-Fördermitteln soll der Ausbau kostenlos nutzbarer Netze in der gesamten Europäischen Union in den kommenden Jahren vorangetrieben werden. Um die Gelder aus Brüssel können sich Kommunen und Landkreise nun in Kürze bewerben.
Damit das Saarland möglichst weitläufig von dem bevorstehenden Programm profitieren kann, werden die Kommunen vom Breitbandbüro Saar, das beim Zweckverband eGo-Saar angesiedelt ist und von der Staatskanzlei finanziert wird, über die neusten Entwicklungen bei der Programmkonzeption regelmäßig auf dem Laufenden gehalten. Anlässlich des nun bevorstehenden Starts der Antragsphase haben Staatskanzlei und Breitbandbüro die Kommunen zur heutigen Informationsveranstaltung nach Saarbrücken eingeladen.
Die Vorstellung des Förderprogramms übernahm Herr Dipl.-Ing. Christian Zieske, stellvertretender Geschäftsführer des Breitbandbüro des Bundes, welches das Thema in Berlin für die gesamte Bundesrepublik begleitet. Er informierte die Kommunen über den derzeitigen Planungsstand auf EU-Ebene und beantwortete Rückfragen zum Programm.

















