Nachdem der Landessportverband nun zugibt, dass Mittel aus dem „Verstärkungsfonds für Sport und Kultur“ von Saartoto nicht wie vom Saartoto-Aufsichtsrat beschlossen und vom Innenministerium genehmigt für die Einrichtung eines Bundesstützpunktes Tischtennis im Saarland, sondern für einen Profi-Tischtennisspieler des FCS TT verwendet wurden, sieht DIE LINKE im Saarländischen Landtag einige Fragen offen.
Der Innenpolitiker Dennis Lander: „Die Aktiven in den Sportvereinen fragen sich verständlicherweise, welche Kriterien bei der Sportförderung in diesem Land gelten und wieso eine solche Förderung unter Ausschluss der Öffentlichkeit passiert, statt für jedermann durchschaubar und offen.
Die Saarländerinnen und Saarländer fragen sich zu Recht, wie Saartoto darauf reagiert, dass 90.000 Euro, die laut Aufsichtsratsbeschluss vom 6. Juli 2016 für die Einrichtung eines Bundesstützpunktes Tischtennis im Saarland vorgesehen waren, offenbar nie dort angekommen sind.















