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Günstiger und unkomplizierter bauen – darauf dringt das deutsche Baugewerbe seit Langem. Nun liegt mit dem Referentenentwurf zum sogenannten Gebäudetyp E ein erster Vorschlag aus dem Bundesjustizministerium auf dem Tisch. Für Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), ist das ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung.

„Wir als Bauwirtschaft begrüßen es ausdrücklich, dass die Bundesregierung mit einiger Verspätung den Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E vorgelegt hat“, erklärt Pakleppa. Der Handlungsdruck sei groß: Bauen müsse endlich wieder einfacher und bezahlbarer werden.

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Entscheidend ist dem Verbandschef dabei eine klare Abgrenzung. An den grundlegenden Sicherheitsanforderungen soll nicht gerüttelt werden. „Es geht nicht darum, die Standards für Sicherheit zum Beispiel bei Statik oder Brandschutz abzusenken“, stellt er klar. Was eingespart werden könne, liege auf einer anderen Ebene – beim Komfort und bei der Ausstattung.

Konkret sollen Bauherren künftig selbst entscheiden dürfen, wo sie Abstriche machen. Wer schlankere Querschnitte und weniger Steckdosen in Kauf nimmt, könne dafür günstiger wohnen. „Lieber eine Wohnung mit schlankeren Querschnitten und weniger Steckdosen, dafür aber bezahlbar“, bringt Pakleppa den Grundgedanken auf den Punkt.

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Wie der Gebäudetyp E am Ende genau ausgestaltet wird, steht allerdings noch nicht fest. Im parlamentarischen Verfahren seien weitere Beratungen zu erwarten, zumal sich die Koalitionspartner in den Details bislang nicht einig sind. Das Ringen um die konkrete Form dürfte also erst beginnen.

Einen zentralen Punkt sieht Pakleppa nun bei den Ländern. Sie müssten ihre Technischen Baubestimmungen vereinheitlichen, damit der neue Ansatz tatsächlich greifen kann. Nur so werde aus der Idee ein echter bundesweiter Standard, der überall gleichermaßen funktioniert. Vor einem möglichen Flickenteppich warnt er deutlich: „16 Gebäudetypen E in 16 Bundesländern kann keiner wollen.“

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