Foto: Grüne Homburg
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Ein Getränk, ein offenes Ohr und jede Menge Fragen zur Zukunft des Saarlandes: In Mandy’s Lounge in Homburg kamen am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zahlreiche Interessierte zusammen, um mit Volker Morbe ins Gespräch zu kommen. Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027 hatte zu einem persönlichen Austausch geladen – und das Interesse war groß.

Statt starrer Vorträge bestimmte an diesem Abend der Dialog den Ton. Die Bandbreite der Themen reichte von der Energiewende über wirtschaftliche Perspektiven bis hin zu Bildung, Inklusion und sozialer Gerechtigkeit. Die Gäste brachten ihre Anliegen direkt ein, Volker Morbe nahm sie auf.

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Ein zentraler Strang des Abends drehte sich um die Frage, wie die Energiewende gelingen kann, ohne die Wettbewerbsfähigkeit des Saarlandes zu schwächen. Speicherkapazitäten, grüner Stahl und sogenannte Netzknotenbatterien, die netzdienlich eingesetzt werden können, standen ebenso zur Debatte wie die Rolle der Bundesnetzagentur. Diskutiert wurde außerdem, wie Genehmigungsverfahren beschleunigt und Gebühren sinnvoll gestaltet werden können, damit der Ausbau an Fahrt gewinnt und Arbeitsplätze langfristig gesichert bleiben.

Foto: Grüne Homburg

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bildungspolitik. Wie lässt sich dem Lehrkräftemangel wirksam begegnen, und wie können alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und dem Einkommen ihrer Eltern bestmöglich gefördert werden? Für Morbe beginnt die Antwort an den Universitäten: Es brauche mehr Studienplätze für Grundschulpädagogik und endlich einen eigenen Lehrstuhl für Förderpädagogik.

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Auch über Inklusion, die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten sowie die Bedeutung von Sprache und Kommunikation wurde gesprochen. Dabei kam die Frage auf, welchen Einfluss die wachsende Nutzung von Smartphones und sozialen Medien auf die Entwicklung von Kindern haben kann. Mehr Chancengerechtigkeit, so der Tenor, setze gute Rahmenbedingungen von Anfang an voraus. Beitragsfreie Kitas, kostenfreie Bildung, eine kostenlose Schulbuchausleihe und ein kostenfreies Mittagessen in Schulen wurden deshalb als wichtige Bausteine benannt.

Nicht ausgespart blieb das Erstarken der AfD. Die Runde erörterte mögliche Prüf- und Verbotsverfahren, die Brandmauer und offene Fragen künftiger Koalitionen. Im Mittelpunkt stand dabei die Verantwortung demokratischer Parteien und der Schutz demokratischer Grundwerte.

Deutlich wurde an diesem Abend vor allem, wie eng Bildung, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz miteinander verwoben sind. Die Herausforderungen sind vielfältig – umso wichtiger, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Politik beginne mit Zuhören, so das Fazit des Gesprächs, das Raum bot, Erfahrungen auszutauschen und über Perspektiven für die Zukunft des Saarlandes zu sprechen.

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