Die Siebenpfeiffer-Stiftung bietet am Donnerstag, 22. Oktober, zum letzten Mal in diesem Jahr eine Exkursion durch Homburg bei Tageslicht an. Der Rundgang führt auf den Spuren der Demokratie durch die Stadt. Start ist um 18 Uhr am Siebenpfeiffer-Haus in der Kirchenstraße 8, gegenüber der protestantischen Stadtkirche. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Zu den Stationen gehört das Siebenpfeiffer-Haus mit einer Ausstellung zur bewegten Phase der Homburger Geschichte. Im Foyer ist seit Kurzem auch wieder die restaurierte Druckerpresse zu sehen, auf der zumindest zeitweise die „Deutsche Tribüne“ produziert wurde. Sie war zuvor als besonderes Exponat bei einer Landesausstellung in Bayern gezeigt worden und ist nun an ihren angestammten Standort zurückgekehrt.
Vom Marktplatz, wo der frühere Homburger „Landcommissär“ (Landrat) Philipp Jakob Siebenpfeiffer 1833 als Gefangener seine letzte Nacht in Homburg verbrachte, geht es weiter zum Freiheitsbrunnen am Rondell. Das Denkmal zeigt Szenen aus jener Zeit, darunter die Abreise der Homburger Teilnehmer zum Hambacher Fest. Die Führung übernimmt Monika Link, zeitgenössisch kostümiert als Witwe Regina Wirth.



















