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In St. Ingbert bekommen junge Menschen erstmals eine eigene politische Stimme. Vom 18. bis zum 31. August wählen Kinder und Jugendliche das erste Kinder- und Jugendparlament der Stadt – ein Gremium, das künftig ihre Anliegen in den kommunalen Alltag tragen soll.

Wahlberechtigt sind alle zwischen 10 und 19 Jahren, sofern sie eine weiterführende Schule in St. Ingbert besuchen oder in der Stadt gemeldet sind. Damit richtet sich die Wahl gezielt an jene Altersgruppe, die von vielen kommunalen Entscheidungen betroffen ist, bislang aber kaum mitreden konnte.

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Insgesamt bewerben sich 21 Kandidatinnen und Kandidaten um einen Platz im neuen Gremium. Gewählt werden 15 von ihnen, die anschließend für zwei Jahre im Amt bleiben. Wer sich ein genaueres Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern machen möchte, findet auf der städtischen Webseite deren Steckbriefe – zumindest von denjenigen, die einen eingereicht haben.

Die Stimmabgabe ist an gleich mehreren Orten möglich. Wählen können die Jugendlichen am Albertus-Magnus-Gymnasium, an der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach, am Leibniz-Gymnasium, an der Montessori Gemeinschaftsschule Saarpfalz sowie am Berufsbildungszentrum St. Ingbert, der Willi-Graf-Schule. Zusätzlich steht das Rathaus als Wahllokal zur Verfügung.

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Hinter der Wahl steht ein neu geschaffenes, demokratisch legitimiertes Gremium, das sich ausdrücklich um die Interessen der jungen Generation kümmern soll. Mindestens einmal pro Quartal kommt das Parlament zusammen, begleitet von einer erwachsenen Ansprechperson, die den jungen Mitgliedern zur Seite steht.

Wer sich über die Öffnungszeiten der Wahllokale oder weitere Details informieren will, wird auf der Webseite der Stadt St. Ingbert fündig. Dort ist auch nachzulesen, welche Themen die Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden zwei Jahren voranbringen möchten.

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