Wo einst Kranke Trost und Ruhe suchten, hängt heute zeitgenössische Kunst an den Wänden: Die ehemalige Krankenhauskapelle St. Elisabeth in St. Ingbert hat als ELISArtKAPELLE ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wie dieser Wandel gelang und was den Ort ausmacht, erfahren Interessierte nun bei einer Reihe von Ortsgesprächen und Rundgängen.
Durch das Programm führt Kurator Peter Michael Lupp, der die Besucherinnen und Besucher durch das Kulturdenkmal begleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Themen: die Grundidee hinter der ELISArtKAPELLE, die bewegte Vergangenheit des Gebäudes und die Kunstwerke, die derzeit vor Ort zu sehen sind.
Die wechselvolle Geschichte der einstigen Kapelle spielt bei den Führungen eine besondere Rolle. Was früher ein sakraler Raum im Klinikbetrieb war, dient heute als Bühne für Kunst und Kultur. Genau dieser Spannungsbogen zwischen Herkunft und heutiger Nutzung macht den Reiz des Ortes aus.
Insgesamt stehen drei Termine zur Auswahl. Los geht es am Montag, 7. September, um 18 Uhr. Es folgen der Montag, 22. September, um 17 Uhr sowie der Montag, 28. September, erneut um 18 Uhr. Jede Veranstaltung dauert samt Rundgang rund zwei Stunden.
Treffpunkt ist die ELISArtKAPELLE in der Klaus-Tussing-Straße 2 b in St. Ingbert. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung nötig. Diese läuft über die Volkshochschule, die auf ihrer Internetseite zu jedem Termin eine ausführliche Beschreibung bereithält.
Eingebettet sind die Rundgänge in das Nachhaltigkeitsprogramm der VHS. Gefördert werden sie von der Stiftung für Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz. Weitere Auskünfte erteilt Frank Ehrmantraut von der VHS unter der Telefonnummer 06894 13-726 oder per E-Mail an vhs@st-ingbert.de.





















