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Ein Stück Homburger Vergangenheit kehrt für gut drei Wochen ins Foyer des Rathauses zurück. Ab Mitte August zeigt Lothar Bender dort eine Auswahl seiner Sammlung: Bilder, alte Aufnahmen und Postkarten, die den Zeitraum von 1900 bis 1975 einfangen. Der 83-Jährige aus der Birkensiedlung hat für die Schau ausgesuchte Stücke auf mehreren Stellwänden zusammengetragen.

Hinter der Ausstellung steht eine Leidenschaft, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Bender beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Stadt und sammelt konsequent, was ihm dabei in die Hände fällt. Manches stammt aus dem eigenen Familienbesitz, anderes bekam er von Freunden und Bekannten geschenkt oder entdeckte es auf Flohmärkten. Nach der Eröffnung am gestrigen Mittwoch, 19. August, im Forum, sind die Aufnahmen und Postkarten dann während der regulären Öffnungszeiten bis Freitag, 11. September zu sehen.

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Für Bender ist es nicht die erste Präsentation dieser Art. In den vergangenen Jahren machte er Teile seiner Sammlung bereits an mehreren Orten der Stadt zugänglich, etwa im Saalbau, im Casino des Universitätsklinikums des Saarlandes und im Siebenpfeifferhaus. Auch für die Saarpfalz-Jahrbücher liefert er regelmäßig Beiträge.

Wer sich intensiver mit den historischen Motiven auseinandersetzen möchte, kann auf das Wissen des Sammlers zurückgreifen. Bender steht interessierten Schulklassen oder Gruppen wie Geschichts-AGs gerne für eine Führung zur Verfügung. Anfragen dazu nimmt die Pressestelle der Stadtverwaltung Homburg unter der Telefonnummer 06841/101-201 oder per E-Mail an pressestelle@homburg.de entgegen.

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Damit wird das Rathaus für einige Wochen zu einem kleinen Fenster in die Vergangenheit, das zeigt, wie sich das Homburger Stadtbild über drei Vierteljahrhunderte hinweg verändert hat.

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