Ein einziger Schlag genügte: Mit sicherem Griff öffnete Oberbürgermeister Michael Forster am Freitagabend das erste Fass und läutete damit das 86. Jägersburger Strandfest ein. Rund um den Schlossweiher und die Gustavsburg herrschte bei Sommerwetter und Live-Musik von Beginn an ausgelassene Stimmung. Vier Tage lang wird sich das Gelände nun in eine belebte Festmeile mit Musik, kulinarischen Angeboten, Fahrgeschäften und Kultur verwandeln.
Bevor auf der Bühne am Weiherdamm gefeiert wurde, stand jedoch die Kunst im Vordergrund. Im Großen Saal der Gustavsburg eröffnete Forster die Ausstellung des Malers Eugen Waßmann, der bereits mehrfach in dem historischen Gebäude zu Gast war. Für den Oberbürgermeister ist gerade diese Mischung ein Markenzeichen des Festes. „Es ist schön zu sehen, dass rund um den Schlossweiher nicht nur gefeiert wird, sondern mit der Kunstausstellung auch immer wieder kulturelle Akzente gesetzt werden“, sagte er und lud die Gäste ein, neben dem bunten Treiben auch die Werke zu entdecken.
Sein Dank galt dabei dem Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg, der die Schau organisiert hatte. Zugleich blickte Forster nach vorn: Die Gustavsburg wird derzeit saniert, ein geplanter Aufzug soll das Haus künftig barrierefrei machen und noch besser für Veranstaltungen nutzbar. „Die Gustavsburg ist ein besonderer Ort für Jägersburg und unsere gesamte Stadt. Deshalb investieren wir bewusst in ihre Zukunft“, betonte er.

Den Übergang vom kulturellen Auftakt zur offiziellen Eröffnung gestalteten die Jägersburger Cheerleader mit einem schwungvollen Auftritt, der schon im Vorfeld für gute Laune gesorgt hatte. Auch der gute Zweck kam nicht zu kurz: Im Rahmen des Programms erhielt der Förderverein des Kindergartens Jägersburg einen Scheck.
Gemeinsam mit Ortsvorsteher Philip Vollmar und Stephan Toscani, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Saarländischen Landtag, vollzog Forster schließlich den traditionellen Fassbieranstich. Toscani hob in seiner Ansprache die einzigartige Atmosphäre am Schlossweiher hervor. Das Fest verbinde Natur, Geselligkeit und ehrenamtliches Engagement auf besondere Weise und sei weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannt und beliebt.
Ortsvorsteher Vollmar richtete seinen Dank an jene, die das Strandfest Jahr für Jahr möglich machen. Er nannte die örtlichen Vereine, die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die Schausteller, die Gastronomen und die Musiker. Ebenso würdigte er die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Homburg und der Homburger Kulturgesellschaft, ohne die ein Fest dieser Größenordnung nicht zu stemmen sei.
Dieses Miteinander stellte auch der Oberbürgermeister in den Mittelpunkt. „Das Jägersburger Strandfest lebt vom außergewöhnlichen Engagement vieler Menschen. Vereine, Ehrenamt, Ortsrat, Kulturgesellschaft und Stadtverwaltung ziehen hier an einem Strang“, sagte Forster. Genau dieses Zusammenspiel mache das Fest seit Jahrzehnten zu einem Aushängeschild der Stadt.




















