Foto: Jannik Linden
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Mehr als 48.000 Kilometer auf dem Sattel, 386 Aktive und ein Sieg, der zur Gewohnheit geworden ist: Das Homburger Gymnasium Johanneum bleibt die fahrradaktivste Schule des Saarlandes. Beim diesjährigen „Schulradeln“ holte die Schulgemeinschaft erneut den ersten Platz im Land – und das bereits zum sechsten Mal in Folge.

Der Wettbewerb ist ein Sonderformat der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“. Über drei Wochen hinweg legen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte möglichst viele Wege mit dem Rad zurück. Am Johanneum kamen dabei 5.555 Einzelfahrten und exakt 48.822 Kilometer zusammen. Das ist mehr als ein Drittel aller Kilometer, die in Homburg im Rahmen der Aktion erradelt wurden.

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Dass die Schule so weit vorne liegt, kommt nicht von ungefähr. Als anerkannte Biosphärenschule des Biosphärenreservats Bliesgau hat das Johanneum die Radmobilität fest in seinen Alltag eingebaut. Täglich stehen mehr als 300 Fahrräder auf dem Schulhof. Intern traten 23 Unterteams gegeneinander an, angeführt von der Klasse „5a Komodos“ mit 5.066 Kilometern. Auch das Lehrerteam „LehrRadler“ fuhr mit 4.227,5 Kilometern kräftig mit, ebenso ein engagiertes Elternteam.

Foto: Jannik Linden

Begleitet wurde der Wettbewerb von zahlreichen gemeinsamen Touren, darunter Ausfahrten in die Biosphäre Bliesgau unter der Leitung von Team-Captain Jannick Linden. Einen zusätzlichen Antrieb lieferte die Kooperation mit dem Förderverein Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.: Für je 1.000 geradelte Kilometer spendet der Verein ein Fahrrad für Schulkinder in Simbabwe. So kamen in diesem Jahr 48 Räder zusammen.

Dass das Radeln am Johanneum mehr ist als ein dreiwöchiger Wettbewerb, zeigt sich auch an den Investitionen der vergangenen Jahre. Die Schule baute ihre Radinfrastruktur kontinuierlich aus – mit neuen Abstellmöglichkeiten, einer Beleuchtung des Radweges und einer asphaltierten Anbindung des Schulhofs an den Saarland-Radweg.

„Dass wir zum sechsten Mal in Folge an der Spitze stehen, freut mich sehr – aber noch mehr freut mich, dass das Radfahren bei uns keine reine Wettbewerbssache ist, sondern zum Alltag unserer Schulgemeinschaft gehört“, sagt Schulleiter Oliver Schales. „Als Biosphärenschule verstehen wir die Förderung der Radmobilität als Teil unseres Bildungsauftrags.“

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