Acht Bahnhöfe im Wahlkreis Homburg stehen auf der Liste eines bundesweiten Sofortprogramms, mit dem die Deutsche Bahn in diesem Jahr insgesamt 50 Millionen Euro in sauberere und sicherere Stationen steckt. Bexbach, Bierbach, Fischbach-Camphausen, Homburg (Saar) Hauptbahnhof, Limbach, Neunkirchen (Saar) Hauptbahnhof, St. Ingbert und Sulzbach (Saar) gehören zu den insgesamt 28 saarländischen Bahnhöfen, die von den Maßnahmen profitieren sollen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher, zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Generalsekretär der Saar-SPD, machte die Förderzusage am Mittwoch öffentlich.
„Bahnhöfe sind die Visitenkarte für unsere Städte. Der erste Eindruck ist dabei zentral“, sagte Limbacher. Gerade im ländlichen Raum brauche es attraktive und verlässliche Stationen, die den Menschen ein gutes Gefühl gäben. Investitionen in Bahnhöfe seien deshalb immer auch Investitionen in Lebensqualität, Mobilität und Sicherheit.
Konkret sieht das Programm drei Säulen vor. Erstens sollen mehr Sicherheitskräfte an den Stationen präsent sein, die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei wird ausgebaut und moderne Kamera- sowie Videotechnik installiert. Zweitens erhalten bundesweit 1.400 Bahnhöfe einen umfassenden Frühjahrsputz – doppelt so viele wie im Vorjahr. Bahnsteige, Treppen, Tunnel und Aufzugsschächte werden dabei intensiv gereinigt, Glasflächen und Bedienelemente gesäubert, Graffiti und Kaugummireste beseitigt. Drittens schickt die Deutsche Bahn künftig mobile Handwerksteams durch die Republik, die kleinere Schäden vor Ort beheben, statt sie in langen Warteschleifen versanden zu lassen.
Limbacher hob besonders den letzten Punkt hervor: „Jetzt ist endlich Schluss mit dem langen Warten auf Reparaturen an saarländischen Bahnhöfen.“ Ob beschädigte Glasscheiben, Schmierereien oder defekte technische Einrichtungen – die mobilen Teams sollen rasch und unkompliziert für Abhilfe sorgen. Für viele Pendlerinnen und Pendler, die täglich an kleinen Stationen ein- und aussteigen, dürfte das eine spürbare Verbesserung bedeuten.
Das Sofortprogramm wird gemeinsam von der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium getragen. Es richtet sich ausdrücklich nicht nur an große Knotenpunkte, sondern nimmt gezielt auch Stationen abseits der Ballungsräume in den Blick. Im Saarland erstreckt sich die Förderkulisse über den Saarpfalz-Kreis, den Kreis Neunkirchen und den Regionalverband Saarbrücken hinaus. Ob die angekündigten Maßnahmen den Alltag an den Gleisen tatsächlich verändern, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – die Erwartungen an den Stationen zwischen Bexbach und Sulzbach sind jedenfalls geweckt.




















