Werk des Künstlers Artur Bozem
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Mehr als fünf Jahrzehnte Ausstellungserfahrung, internationale Kunstcamps auf Einladung der UNESCO und ein unverkennbarer Stil zwischen Abstraktion und Energie – der Künstler Artur Bozem bringt ab dem 4. Mai 2026 sein jüngstes Schaffen in die Galerie im Kulturzentrum Saalbau nach Homburg. Unter dem Titel „Artgerecht“ zeigt der Wahlhomburger Malerei und Grafik aus den vergangenen zehn Jahren, die laut Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier in einem „spannungsvollen Dialog“ aus Farbe, Form und strukturierten Oberflächen stehen.

Bozem, 1974 erstmals mit eigenen Arbeiten an die Öffentlichkeit getreten, kam 1983 aus Neuwied nach Homburg und ist seitdem fester Bestandteil der Kunstszene in der Pfalz und im Saarland. Der gelernte Grafikdesigner arbeitet seit 2013 als freischaffender Künstler und engagiert sich in mehreren Künstlervereinigungen. Für sein Werk wurde er wiederholt ausgezeichnet – unter anderem mit dem renommierten Kaiser-Lothar-Preis, den ihm die Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen im Jahr 2003 verlieh.

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Auch international hat sich Bozem einen Namen gemacht. 2010 vertrat er Deutschland beim UNESCO Art Camp in Andorra, 2019 folgte die Teilnahme am entsprechenden Camp auf Malta. Beide Initiativen zielen darauf ab, Kunstschaffende aus aller Welt zusammenzubringen und den interkulturellen Austausch zu fördern. Diese grenzüberschreitende Haltung spiegelt sich in Bozems Arbeiten wider, die sich bewusst jenseits herkömmlicher Raum- und Gegenstandsvorstellungen bewegen.

Die Kuratorin Dr. Mathis-Sandmaier beschreibt den Zugang zu den Werken so: „Wer in die Grafiken und Gemälde der aktuellen Homburger Ausstellung eintaucht, begibt sich auf eine faszinierende Reise durch Farbe, Form, Raum, Rhythmus und Bewegung.“ Die temporäre Sammlung dokumentiere eine enorme Schöpfungskraft, in der Fantasie, Experimentierlust, Kalkül und Zufall als gleichberechtigte Kräfte zusammenwirken. Tektonische Elemente, spontane Gesten und einzigartige Strukturen verdichten sich zu einem Kraftfeld, das den Betrachter am Entstehungsprozess der Kompositionen teilhaben lasse. Bei aller Nähe zum abstrakten Farben- und Formenspiel des Informel habe sich Bozem früh eine eigene, unverwechselbare Bildsprache erarbeitet.

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Die Vernissage findet am Montag, 4. Mai, um 18.30 Uhr in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau statt. Kulturbeigeordneter Raimund Konrad übernimmt die Begrüßung, Dr. Mathis-Sandmaier führt in die Schau ein. Artur Bozem selbst wird vor Ort sein. Der Eintritt ist frei.

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Anschließend ist die Ausstellung vom 6. bis 24. Mai jeweils mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Eine zusätzliche Gelegenheit bietet sich am Freitag, 15. Mai, vor dem Meisterkonzert: Dann öffnet die Galerie bereits von 18 bis 18.45 Uhr ihre Türen. Auch während der gesamten Laufzeit wird kein Eintritt erhoben.

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