Mehrere große Kisten voller handgenähter Kuscheltiere, Stoffpuppen und Tragetaschen haben Teilnehmende und Mitarbeitende des Projekts „Kirkeler Nähkästchen“ kurz vor Ostern an die Tafel Homburg e.V. übergeben. Die Spende der AQuiS GmbH – der Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis – soll pünktlich zum Fest an bedürftige Familien und insbesondere an Kinder verteilt werden.
Was hinter der Aktion steckt, ist schnell erzählt: In der Nähwerkstatt des Projekts entstanden über Wochen und Monate hinweg bunte Eulen, kleine Stofftierchen, Puppen und Einkaufstaschen – jedes Stück in reiner Handarbeit gefertigt. Das „Kirkeler Nähkästchen“ ist als Beschäftigungsmaßnahme nach Paragraph 16d des Zweiten Sozialgesetzbuches konzipiert und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus durch das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie durch das Jobcenter Saarpfalz-Kreis gefördert. Was als arbeitsmarktpolitisches Instrument begann, hat sich längst zu einem Vorhaben mit greifbarem gesellschaftlichem Nutzen entwickelt.
„Ostern ist ein Fest der Freude – und diese Freude möchten wir teilen“, erklärten die Verantwortlichen der AQuiS. „Unsere Teilnehmenden haben mit viel Sorgfalt, Herzblut und Engagement genäht. Dass diese Arbeit nun direkt Menschen zugutekommt, die Unterstützung brauchen, macht uns sehr stolz.“ Die Worte machen deutlich, wie eng bei dem Projekt handwerkliche Qualifizierung und soziale Verantwortung miteinander verknüpft sind.
Die Tafel Homburg, die regelmäßig bedürftige Familien und Einzelpersonen im Saarpfalz-Kreis mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt, nahm die Kisten dankbar entgegen. In den Tagen rund um Ostern sollen die farbenfrohen Stofftiere und Taschen an Kinder und Familien weitergegeben werden – kleine Geschenke, die ohne großes Budget, dafür aber mit umso mehr Sorgfalt entstanden sind.
Trägerin des Projekts ist die AQuiS GmbH als kommunaler Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger des Saarpfalz-Kreises. Für die Teilnehmenden der Nähwerkstatt bedeutet die Osteraktion mehr als nur eine handwerkliche Übung: Sie erleben, dass ihre Arbeit gebraucht wird und konkret etwas bewirkt. Genau dieser Effekt macht das „Kirkeler Nähkästchen“ zu einem Beispiel dafür, wie Beschäftigungsförderung und ehrenamtliches Engagement ineinandergreifen können – weit über den eigentlichen Maßnahmenzweck hinaus.





















