Symbolbild
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Wer am Wochenende vom 20. bis 22. Februar unterwegs ist, muss sich auf deutlich mehr Verkehr einstellen. Auf den Autobahnen in Deutschland und den wichtigsten Transitstrecken im Ausland wird es eng, vor allem rund um die Wintersportgebiete und auf den Routen in Richtung Alpen. Mehrere Ferienenden, neue Ferienstarts und das Auslaufen der Olympischen Winterspiele 2026 fallen zusammen und sorgen für volle Straßen.

In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen und Thüringen enden die Ferien. Viele Urlauber machen sich dann auf den Rückweg, insbesondere aus den Skigebieten. Gleichzeitig beginnen in Teilen der Niederlande, Frankreichs und Tschechiens neue Ferienabschnitte, während in Österreich, der Schweiz und Belgien die Ferien zu Ende gehen. Diese Mischung aus abreisenden und anreisenden Urlaubern erhöht das Verkehrsaufkommen auf den großen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen deutlich.

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Zusätzlichen Druck auf die Straßen bringt das Ende der Olympischen Winterspiele 2026. Vor allem auf den Zufahrts- und Abreiserouten rund um die norditalienischen Austragungsorte sowie auf den Strecken in Richtung Verona ist mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen. Die Belastung dürfte sich insbesondere auf die Brennerroute und die Verbindungen nach Südtirol auswirken.

Zeitlich gesehen erwartet der ADAC die größten Probleme am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag. Dann trifft der Rückreiseverkehr auf den Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge. Am Samstagnachmittag sowie am gesamten Sonntag verlagern sich die Stauschwerpunkte voraussichtlich auf die Routen aus den Wintersportregionen zurück in die Ballungsräume.

Zu den besonders staugefährdeten Autobahnen in Deutschland zählen unter anderem die A1 zwischen Köln, Dortmund und Bremen, die A2 von Oberhausen über Dortmund nach Hannover sowie die A3 zwischen Oberhausen und Köln. Auch die A5 Karlsruhe – Basel, die A7 von Ulm nach Füssen/Reutte, die A8 von Karlsruhe über Stuttgart und München bis Salzburg und die A9 Nürnberg – München gelten als Problemstrecken. Im Süden sind zudem die A93 Rosenheim – Kiefersfelden, die A95 München – Garmisch-Partenkirchen, die A96 München – Lindau sowie der Autobahnring A99 rund um München stark belastet.

Im Ausland bleibt die Lage auf wichtigen Transitachsen wegen zahlreicher Baustellen angespannt. In Österreich betrifft das vor allem die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn. In der Schweiz sind die A1 zwischen Bern und Zürich, die Gotthardroute A2 sowie die A3 von Basel Richtung Zürich besonders staugefährdet. In Italien steht vor allem die Brennerautobahn A22 im Fokus, ebenso zentrale Zufahrtsstraßen in die Südtiroler Täler.

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Hinzu kommen regionale Verkehrsmaßnahmen, die den Reiseverkehr zusätzlich bremsen. In Tirol gelten am Wochenende Abfahrtssperren, im Raum Innsbruck bereits am Freitag tagsüber. Für Montag, den 23. Februar, ist außerdem eine Blockabfertigung in Richtung Tirol vorgesehen. In Deutschland gibt es derzeit keine vergleichbaren Abfahrtssperren.

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Reisende weiterhin mit Wartezeiten rechnen. Grund dafür sind bestehende Grenzkontrollen, die den Verkehrsfluss an den Übergängen verlangsamen können.

Weitere Informationen zur Verkehrslage und zu aktuellen Stauprognosen stellt der ADAC online unter www.adac.de bereit.

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