Foto: Jan Preußer
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Vom lautlosen Gleiten über den Wolken bis zur sicheren Arbeit mit der Motorsäge, von Winterstrategien im Wald bis zur Geschichte der eigenen Stadt: Die Biosphären-VHS St. Ingbert startet im Februar mit einem Programm, das sehr unterschiedliche Interessen abdeckt – und dabei sowohl praktische Fertigkeiten als auch Hintergrundwissen in den Blick nimmt.

Den Auftakt macht am Dienstag, 3. Februar, um 18.30 Uhr ein Segelflug-Kurs in Kooperation mit dem Flugsportverein Illtal e.V. Treffpunkt ist das Kulturhaus in St. Ingbert, Annastraße 30, Raum 5. Die Teilnahme ist kostenlos. An fünf Abenden vermittelt der kompakte Kurs die Grundlagen des Segelfliegens. Auf dem Programm stehen Aerodynamik, Meteorologie, Navigation, Sicherheit, Luftrecht und der Aufbau der Ausbildung bis zur Lizenz. Der Kurs richtet sich an Einsteiger ab 12 Jahren, die körperlich fit sind und etwa 1,50 m Körpergröße mitbringen.

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Zum Kurs gehört auch ein praktischer Teil auf dem Flugplatz Marpingen. An 2 bis 3 Tagen erhalten die Teilnehmenden eine kurze, aber gründliche Einweisung und nehmen am Schulbetrieb des Vereins teil. Geplant sind 3 bis 5 Schulflüge mit Fluglehrer, darunter Schleppstart, Windenstart und ein Flug mit dem Motorsegler. Empfohlen werden wetterfeste Kleidung und Sonnenschutz. Die Anmeldung ist online über den Direktlink www.vhs-igb.de/5.0001 möglich.

Foto: Frank Ehrmantraut

Wer sich eher am Boden zu Hause fühlt, aber im Wald sicher arbeiten möchte, kann im Februar den Motorsäge-Führerschein erwerben. Die VHS bietet dazu zwei Lehrgänge an: am Freitag/Samstag, 6./7. Februar, sowie am 27./28. Februar. Freitags findet der Kurs jeweils von 14 bis 20 Uhr im Kulturhaus, Annastraße 30, statt, samstags geht es von 9 bis 17 Uhr in den Wald. Geleitet werden die Lehrgänge von Dr. Helmut Wolf und Hannes Born. Der Motorsäge-Führerschein ist erforderlich, um liegendes Holz im Wald selbst zerlegen zu dürfen.

Inhaltlich geht es um Brennholznutzung unter den Aspekten Nachhaltigkeit und kleine Kreisläufe, um Holzartenkunde, richtige Lagerung sowie den Umgang mit traditionellen Werkzeugen und der Motorsäge. Nach der Anmeldung erhalten alle Teilnehmenden ein Merkblatt mit detaillierten Informationen zum Kurs, insbesondere zu der benötigten Schutzkleidung. Nach Möglichkeit sollte eine eigene Motorsäge mitgebracht werden. Die Anmeldung erfolgt online über die Direktlinks www.vhs-igb.de/1.0423 oder www.vhs-igb.de/1.0424

Ein weiteres Angebot richtet sich an Menschen, die im öffentlichen Nahverkehr Unterstützung benötigen oder sich darüber informieren möchten. Am Mittwoch, 11. Februar, um 11 Uhr stellt sich im Kulturhaus, Annastraße 30, Raum 4, das Projekt „MobiSaar – Der kostenfreie Lotsen-Begleitdienst im Saarland“ vor. Die Informationsveranstaltung der VHS erklärt, wie der mobisaar-Lotsenservice funktioniert und wer ihn nutzen kann.

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Foto: SaarVV

Der Dienst richtet sich an Personen, die beim Bus- oder Bahnfahren Hilfe brauchen, etwa wegen Seh- oder Hörbeeinträchtigungen oder bei der Nutzung von Rollstuhl oder Rollator. „mobisaar – Mobilität für alle“ bietet seit 2015 einen kostenfreien Begleitservice im öffentlichen Nahverkehr an. Speziell geschulte Lotsen unterstützen bei der Nutzung von Bussen, der Saarbahn sowie Regional- und Regionalexpresszügen. Ziel ist es, die Teilnahme von Menschen mit eingeschränkter Mobilität und älteren Personen am öffentlichen Leben zu erleichtern und zu verbessern. Die Anmeldung zur Infoveranstaltung ist über www.vhs-igb.de/1.0005 möglich.

Naturinteressierte kommen am Samstag, 14. Februar, auf ihre Kosten. Um 14 Uhr startet eine interaktive Wanderung zum Thema „Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen im Winter“ unter der Leitung von Christian Engel. Treffpunkt ist der Haupteingang der Kurklinik Lautzkirchen. Die Exkursion richtet sich an Jung und Alt und ist für Kinder ab der zweiten Klasse geeignet.

Auf der etwa 5,5 km langen Strecke, für die rund 2,5 Stunden eingeplant sind, zeigt Naturführer Christian Engel, wie Tiere und Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen. Im Mittelpunkt stehen die Strategien, mit denen heimische Arten auf kürzere Tage und sinkende Temperaturen reagieren. Die Anmeldung zur Wanderung ist online über www.vhs-igb.de/1.0430 möglich.

Historisch Interessierte können sich am Donnerstag, 26. Februar, um 18 Uhr einen Termin vormerken. Dann lädt die VHS St. Ingbert zu einem Vortrag mit dem Titel „Umbrüche und Konstanz – Krisen und Fortschritt: St. Ingbert und der Völkerbund (1920 – 1935)“ ein. Referent ist Dominik Schmoll vom Heimat- und Verkehrsverein St. Ingbert. Der Vortrag findet im Kulturhaus, Annastraße 30, Raum 4, statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Foto: Christian Engel

Im Mittelpunkt steht die Völkerbundzeit und ihre Bedeutung für St. Ingbert. Dazu gehören auch die in dieser Epoche entstandenen Bauten, die das Stadtbild bis heute prägen. Genannt werden etwa der Beckerturm, die Kirche St. Hildegard, Neubauten für das heutige Leibniz-Gymnasium sowie das Krankenhaus auf dem Roten Flur. Außerdem soll die sogenannte „Sparkassenaffäre“, die die Stadt an den Rand des finanziellen Ruins brachte, beleuchtet werden, ebenso wie die maßgeblichen kommunalpolitischen Akteure jener Jahre. Eine Anmeldung ist über den Direktlink www.vhs-igb.de/1.0912 möglich.

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