Trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds zeigt die GLOBUS Gruppe zum Start des Geschäftsjahres 2024/2025 eine stabile Entwicklung. Mit einem Bruttoumsatz von 4,9 Milliarden Euro und einem Ergebnis von 173,3 Millionen Euro (EBIT) im ersten Halbjahr übertrifft das Familienunternehmen leicht das Vorjahresniveau – und setzt damit seinen Wachstumskurs fort.
„Wir sind mit der Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr zufrieden und können den positiven Trend auch im zweiten Halbjahr fortführen“, erklärt Matthias Bruch, geschäftsführender Gesellschafter der GLOBUS Gruppe. Einen wesentlichen Anteil daran habe das dezentrale Unternehmenskonzept, das Entscheidungen und Verantwortung vor Ort ermögliche.
Besonders in den GLOBUS Hypermärkten zeigt sich die Strategie des Unternehmens als tragfähig. Die hausinterne Herstellung – von frischem Brot aus der eigenen Bäckerei bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren aus der Marktmetzgerei – gewinnt weiter an Bedeutung. In den stärksten Standorten generieren diese Bereiche mittlerweile mehr als 30 Prozent des Umsatzes – Tendenz steigend.
Das Konzept, auf handwerkliche Qualität und regionale Verwurzelung zu setzen, zahlt sich nicht nur in Deutschland aus. Auch in Tschechien verfolgt GLOBUS mit eigenen Produktionsbereichen sowie innovativen Kleinflächenkonzepten wie „GLOBUS Fresh“ oder „GLOBUS Bistro“ einen kundenorientierten Kurs. Ein Lieferdienst über den Anbieter Foodora sorgt zusätzlich für Bequemlichkeit beim Einkauf.
Weniger relevant wird hingegen das Russlandgeschäft: Zum 31. Dezember 2024 hat sich die GLOBUS Holding vollständig aus dem russischen Markt zurückgezogen. Damit konzentriert sich das Unternehmen künftig ausschließlich auf Deutschland, Tschechien und Luxemburg.
GLOBUS Baumärkte mit neuer Ausrichtung und digitalen Impulsen
Auch bei den GLOBUS Baumärkten zeigt sich eine positive Entwicklung – trotz schwieriger Rahmenbedingungen und Zurückhaltung im Bau- und Renovierungsbereich. Das Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.
Maßgeblich dafür ist der Fokus auf das Einkaufserlebnis: Neue digitale Angebote, wie der überarbeitete App-Auftritt, sollen den Kundenservice verbessern. Darüber hinaus laufen aktuell umfassende Modernisierungen an den Standorten Rottenburg und Zweibrücken. Ziel ist ein zeitgemäßes Ladenkonzept mit erweiterten Serviceangeboten – ein deutliches Bekenntnis zur Weiterentwicklung.
Ein Familienunternehmen mit Geschichte – und Vision
Mit Sitz im saarländischen St. Wendel zählt die GLOBUS Gruppe zu den traditionsreichsten Handelsunternehmen Deutschlands. Seit der Gründung als Kolonialwarenhandlung im Jahr 1828 durch Franz Bruch hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits 1966 eröffnete GLOBUS in Homburg-Einöd einen der ersten großflächigen Selbstbedienungsmärkte, 1982 folgte der erste Baumarkt in Gensingen.
Heute umfasst die Unternehmensgruppe Hypermärkte in Deutschland und Tschechien sowie Baumärkte in Deutschland und Luxemburg. Über 34.000 Menschen arbeiten für die GLOBUS Gruppe – rund 28.000 davon in Deutschland. Mehr als 10.000 von ihnen sind über ein Beteiligungsmodell als stille Gesellschafter direkt am Unternehmen beteiligt.
Mit dieser konsequent gelebten Mitarbeiterorientierung und dem Fokus auf regionale Stärke will GLOBUS auch künftig seinen Platz als einer der großen Player im Einzelhandel behaupten.
















