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Jedes Jahr um den Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit Mitte Oktober plant die „Projektgruppe Kinder und Jugendliche“ der Psychosozialen Projekte Saarpfalz gGmbH ein besonderes Ereignis.

Manchmal sind es Vorträge im Zusammenhang mit seelischer Gesundheit in Kindheit und Jugend, manchmal sind es Ereignisse, die jeder Seele guttun. So hatten im Oktober 2020, dem Jahr, in dem Beethoven seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte, die Künstler Prof. Joshua Epstein und seine Frau Heather Epstein drei Beethoven-Abende mit den zehn Duo-Sonaten für Geige und Klavier vorgeschlagen.

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Das dritte und letzte Konzert dieser Reihe von Beethoven-Sonaten mit Prof. Joshua Epstein und seiner Gattin Heather findet am 21. Oktober 2022 um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Saalbau, Homburg, Obere Allee 1 statt. Bürgermeister Michael Forster hat die Schirmherrschaft für diese Konzerte übernommen.

Nach dem ersten Konzert machte die Corona-Pandemie weiteren Planungen einen Strich durch die Rechnung. Doch im Sommer konnten die Organisatorinnen und Organisatoren um Dr. Rita Maoz die Reihe fortsetzen. So wurde am 5. Juni das zweite Konzert dieser Reihe gespielt, nun folgt das Abschlusskonzert am 21. Oktober 2022. Dabei stehen die Sonaten 1, 2, 3 und 5 (die Frühlingssonate) auf dem Programm.

Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Tourist-Info, Homburg, Talstr. 57a (am Kreisel) und im „Lädchen“ in Kleinottweiler, Homburger Str. 11. Ebenso gibt es Karten an der Abendkasse.


Joshua Epstein, Violine

Der in Tel-Aviv geborene Geiger Joshua Epstein studierte u.a. bei Arthur Grumiaux und André Gertler und wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet, etwa beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki (1965), Carl Flesch-Medaille in London (1968), Paganini-Wettbewerb in Genua und Reine Elisabeth in Brüssel (1967 und 1971). Seine umfangreiche Diskographie umfasst die 24 Capricen Paganinis, Solosonaten von Bach und Bartok, und Werke von Bloch, Beethoven und Richard Strauss. Während Epsteins künstlerischen Schaffens in den Jahren 1972 bis 1978 im Rahmen seiner musikalischen Tätigkeit als Primarius des Bartholdy Quartetts wurde die Kammermusikgruppe mit dem “Deutschen Schallplattenpreis” und dem “Grand prix du disque” für Aufnahmen von Mendelssohn und Schuberts Streichquartetten ausgezeichnet.

Recitals, Orchesterkonzerte, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen führten ihn in viele europäische Länder, nach USA, Kanada, die Türkei, Iran, und Israel. Da sein Ideal die Verbindung von pädagogischer Akribie und konzertierender Lust ist, spielt Epstein nicht nur, was er gern spielt, sondern auch das, was man spielen können muss. Das wiederum gibt seinem Spiel den spezifischen Charakter: es vereint technische Brillanz und eine strenge Geistigkeit in einer einzig auf das Werk gerichteten Konzessionslosigkeit.

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Heather Epstein, Klavier

Die aus Omaha, Nebraska stammende, mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnete Pianistin hat in verschiedenen Ländern studiert und unterrichtet. Unter anderem war sie jahrelang Dozentin an der D.E.U. in Izmir, Türkei. Sie lebt seit 2015 in Saarbrücken, wo sie an der Hochschule für Musik Saar als Korrepetitorin arbeitet.

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