Von Freitag, 18., bis Pfingstmontag, 21. Mai 2018, findet in der Hochschule Zweibrücken der diesjährige 95. Deutsche Esperanto-Kongress statt – dieses Mal als Drei-Länder-Kongress, gemeinsam mit dem französischen und dem luxemburgischen Esperanto-Landesverband. Angemeldet sind bisher 164 Teilnehmer. Sie kommen vor allem aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg sowie weiterhin aus Italien, den Niederlanden, Dänemark, Österreich und Japan. Esperanto verbindet Menschen aus vielen Ländern.

Die internationale Sprache Esperanto wurde 1887 von Ludwik Zamenhof veröffentlicht. Sie ist aus Wörtern vieler europäischer Sprachen zusammengesetzt und in etwa einem Viertel der Zeit zu erlernen, die für andere Sprachen benötigt wird. Mittlerweile gibt es Esperanto-Sprecher in über 120 Ländern weltweit. Nach Schätzungen haben mehrere Millionen Menschen Esperanto gelernt, einige hunderttausend sprechen Esperanto regelmäßig. Es gibt etwa tausend Esperanto-Muttersprachler.

„Esperanto – global vernetzt“

Der Kongress hat das Hauptthema „Esperanto – global vernetzt“. Einen einleitenden Vortrag zu diesem Thema wird Chuck Smith halten; Smith ist bekannt als Begründer der esperantosprachigen Wikipedia-Version sowie als Leiter der Gruppe, die den erfolgreichen Esperanto-Sprachkurs bei Duolingo erstellt hat. Chuck Smith ist derzeit technischer Leiter für die App „Amikumu“, mit der Esperanto-Sprecher und Sprecher anderer Sprachen Sprachpartner vor Ort finden können.

Für Esperanto-Sprecher gibt es dank des Internet vielfältige Möglichkeiten, internationalen Kontakt zu pflegen – etwa mit Facebook, dem Nachrichtendienst Telegram sowie auf vielen Internetseiten und in Mailinglisten. Bei Youtube sind viele hundert Esperanto-Lieder verfügbar sowie Videos von Esperanto-Vorträgen oder kürzeren Filmen. Esperanto ist dank des Internet weitaus sichtbarer geworden, und das Internet hat die Verbreitung und Verwendung des Esperanto stark unterstützt. Die Diskussion wird von „kern.punkto“ zeitgleich im Internet gesendet und ist anschließend auch abrufbar.

Während des Kongresses finden neben dem Arbeitsprogramm und den kulturellen Veranstaltungen auch Ausflüge und Stadtbesichtigungen von Zweibrücken, Pirmasens, Blieskastel und Bitsch (Bitche, Frankreich) statt.

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