Christian Petry (SPD) Quelle: www.spd-saar.de

Die Delegierten der SPD-Kreissonderkonferenzen setzen weiterhin auf die Leistungen von Christian Petry. So soll der Illinger zu der am 26. September stattfindenden Bundestagswahl erneut antreten. Mit überragender Mehrheit schicken ihn die Vertreter der Kreisverbände Neunkirchen, Saarlouis, Saarbrücken-Land und jetzt noch abschließend St. Wendel für den Wahlkreis 298 ins Rennen.

Während einer Delegiertenkonferenz sprachen sich die Genossinnen und Genossen aus dem Landkreis St. Wendel am Samstag, 24. April, für Petry aus. Coronabedingt war diese für den 10. Oktober vergangenen Jahres angesetzte Sitzung vertagt worden. Jetzt wurde sie zum bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung unter freiem Himmel in Wolfersweiler nachgeholt. Nach dem ihm erneut entgegengebrachten Vertrauen reagierte der Politiker: „Ich freue mich sehr darüber, dass meine Arbeit in Berlin für die Belange der Saarländerinnen und Saarländer offensichtlich Anerkennung findet. Ich möchte mich deshalb sehr gerne weiterhin einbringen – zum Wohl der Menschen, damit sie hier einen Arbeitsplatz haben und von dem Einkommen in einem Bundesland mit guter Infrastruktur leben können.“

Auch der Fortbestand der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) in St. Wendel und deren rund 400 Arbeitsplätze geht auf seinen Einsatz zurück. So kämpfte er mit der SPD-Bundestagsfraktion darum, dass Privatisierungspläne fallengelassen wurden, die 2016 unter der damaligen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erarbeitet worden waren. Es drohte daraufhin die Schließung des Werkes und der Verlust der Stellen. Seit Jahresbeginn ist nun bekannt, dass der saarländische Standort sogar erweitert werden soll und damit zusätzliche Jobs entstehen. St. Wendels SPD-Kreisvorsitzender Magnus Jung (49) zu Petrys Nominierung: „Bürgernah vor Ort und einflussreich in Berlin: Unser Landkreis ist mit Christian Petry hervorragend in der Bundespolitik vertreten.“ Sein Engagement für die HIL in St. Wendel „steht beispielhaft dafür“.

Der 56-Jährige ist bereits seit Januar 2014 Bundesparlamentarier für den Wahlkreis 298 St. Wendel. Im Bundestag ist er europapolitischer Sprecher seiner Fraktion. Maßgeblich beteiligt war er als stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss an den mehrere Millionen Euro umfassenden Zuschüssen seitens des Bundes für Großprojekte in Völklingen, Wadern und Perl. Hier werden 7,37 Millionen Euro in Sanierung und Bau von Sportstätten investiert. Darüber hinaus erreichte er einen Zuschuss für das Schwimmbad in Landsweiler über 3 Millionen Euro. Petry machte zudem mit seinem Vorstoß von sich reden, eine Schnellbahnverbindung von Paris nach Berlin über Saarbrücken zu fordern. Diesem Vorschlag stimmte die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu, in der der ausgewiesene Fachmann für Europaangelegenheiten ebenfalls Mitglied ist. Dieses Gremium berät die nationalen Parlamente in Frankreich und Deutschland.

Sein grenzüberschreitendes Engagement beweist er zudem als Vizepräsident der Europäischen Bewegung Deutschland sowie als Kurator im Institut für Europäische Politik. Mit dem Saarland ist er als Präsident der Landeshelfervereinigung beim Technischen Hilfswerk (THW) eng verbunden. Was den Bereich Bildung betrifft, gehört er der Fernuniversität Hagen/Westfalen an. Petry wandte sich entschieden gegen die Grenzschließungen als angeblichem Schutz vor einer ungebremsten Ausbreitung des Corona-Virus‘ und plädiert nach wie vor für eine gemeinsame Kraftanstrengung gerade in der Region Lothringen/Luxemburg/Saarland im Kampf gegen die Pandemie. Sein europapolitisches Engagement umfasst außerdem die Unterstützung der Stahl- und Automobilindustrie. So setzt er sich für staatliche Hilfen der vom Strukturwandel hart getroffenen Branche ein. Er fordert Hilfen aus Berlin und Brüssel, um die Produktion auf umweltschonendere Verfahren umzustellen und die hiesigen Produktionsstätten vor Billigimporten jener zu schützen, die sich nicht an Umweltstandards halten. Petry ist seit März 2018 auch Generalsekretär der Saar-SPD.

Wahlkreise sind nicht mit Landkreisen deckungsgleich: So umfasst Petrys Bundestagswahlkreis St. Wendel (298) den kompletten Landkreis St. Wendel sowie Teile der Landkreise Saarlouis (Lebach, Schmelz) und Neunkirchen (Eppelborn, Illingen, Merchweiler, Ottweiler, Schiffweiler) sowie des Regionalverbandes Saarbrücken (Heusweiler).

 

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