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Vier Filme stehen in diesem Jahr im Rennen um den 16. Günter Rohrbach Filmpreis. Die Jury unter dem Vorsitz von Regisseur Sönke Wortmann hat ihre Entscheidung getroffen und das Feld der Favoriten festgelegt. Insgesamt sind Auszeichnungen im Wert von 26.000 Euro zu vergeben.

Ins Finale geschafft haben es „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven, „Rose“ von Markus Schleinzer, „Spaziergang nach Syrakus“ von Lars Jessen sowie „Vier minus drei“ von Adrian Goiginger. Für Goiginger ist es eine Rückkehr auf vertrautes Terrain: Bereits 2024 holte er mit „Rickerl“ den Hauptpreis nach Neunkirchen.

Der Weg bis in diese Endrunde war lang. 60 Filme hatten sich beworben, aus denen eine Vorjury zunächst acht Produktionen heraussiebte. Erst danach legte die Hauptjury die vier verbliebenen Finalisten fest. Neben Wortmann gehören ihr Schauspielerin Saskia Vester, Oliver Hottong vom Saarländischen Rundfunk, Thomas Reinhardt von der Saarbrücker Zeitung, Produzent Uli Aselmann, Ulrich Höcherl von Blickpunkt:Film und Stiftungsvorsitzender Jürgen Fried an.

Vergeben werden am Ende mehrere Preise. Der Hauptpreis für den besten Film ist mit 10.000 Euro dotiert, hinzu kommt die mit 5.000 Euro ausgestattete Auszeichnung für die beste schauspielerische Leistung. Drei weitere Sonderpreise reichen von 2.500 über 3.500 bis zu 5.000 Euro. Die feierliche Verleihung steigt am 6. November 2026 in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen.

Davor steht die traditionelle Finalistenwoche. Vom 2. bis 5. November laufen die vier nominierten Filme im Cinetower Neunkirchen, Karten gibt es online oder direkt an der Kinokasse. Den Auftakt macht bereits am Sonntag, 1. November, um 18 Uhr der „Saarländische Filmemacher Abend“ bei freiem Eintritt. Im Anschluss an die Vorführung am Donnerstagabend werden gegen 20 Uhr in der Stummschen Reithalle zudem die Gewinner des Drehbuchpreises geehrt, einer gemeinsamen Initiative der Stiftung mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie und der Master School Drehbuch Berlin.

Der Preis trägt den Namen eines der prägendsten deutschen Filmproduzenten. Prof. Dr. Günter Rohrbach, gebürtiger Neunkircher, verantwortete über fünf Jahrzehnte hinweg Werke wie „Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“ oder „Schtonk“. Sein beruflicher Weg führte vom WDR-Redakteur über die Leitung der Bavaria Film bis zum Präsidenten der Deutschen Filmakademie. Seit 2011 wird die nach ihm benannte Auszeichnung vergeben, die sich gezielt an Spielfilme mit einer Mindestlänge von 80 Minuten aus dem Themenfeld „Arbeitswelt und Gesellschaft“ richtet.

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Im vergangenen Jahr setzte sich „In die Sonne schauen“ von Regisseurin Mascha Schilinski durch, der Darstellerpreis ging an Leonie Benesch für ihre Rolle in „Heldin“. Welche der vier aktuellen Favoriten diese Reihe fortschreibt, entscheidet sich Anfang November.

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