Trotz muskulärer Problem spielte Jan Philipp Valda für den TV Homburg und trifft hier für die Heimmannschaft. Foto: Hagen
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Der TV Homburg hat im Heimspiel gegen den Longericher SC Köln lange auf Augenhöhe agiert, musste sich am Ende aber mit 31:37 (15:14) geschlagen geben. Sechs Spieltage vor Saisonende ist der Abstieg in die Regionalliga Südwest damit kaum noch zu vermeiden.

Durch den Sieg der SGSH Dragons gegen die TSG Haßloch ist der Rückstand auf den möglichen Relegationsplatz inzwischen auf sieben Punkte angewachsen. Selbst ein Erfolg im direkten Duell nach dem spielfreien Wochenende dürfte an der Ausgangslage nichts mehr ändern.

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Dabei zeigte der Aufsteiger vor rund 180 Zuschauern in der Sport- und Spielhalle der Robert-Bosch-Schule eine starke erste Halbzeit. Nach einem frühen 2:5-Rückstand kämpfte sich der TV Homburg zurück ins Spiel und glich durch Evaldo Almeida zum 6:6 aus. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der die Gastgeber zunehmend die Kontrolle übernahmen. Leif Schäfer brachte den TV Homburg mit 14:11 in Führung, Jose Resende erhöhte wenig später auf 15:12, ehe die Gäste bis zur Pause wieder auf 15:14 verkürzten.

„In dieser Phase hätten wir deutlicher zur Halbzeit führen können. Aber Köln hat schon eine gute Mannschaft, die nicht umsonst auf Platz vier steht“, sagte Rückraumspieler Tim Altmeyer nach der Partie. Auch Robin Egelhof zog ein positives Zwischenfazit: „Bis wenige Minuten vor Schluss war es ein Spiel auf Augenhöhe.“

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Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Bis zum 19:19 hielt der TV Homburg dagegen, ehe der Longericher SC die Fehler der Gastgeber konsequent nutzte und sich mit einem Zwischenspurt auf 27:22 absetzen konnte.

Doch die Mannschaft von Trainer Pedro Vieira gab sich nicht auf. Torhüter Robin Näckel zeigte mehrere starke Paraden und hielt sein Team im Spiel. Ante Grbavac verkürzte knapp acht Minuten vor dem Ende auf 30:32 und ließ die Hoffnung noch einmal aufleben.

In der Schlussphase fehlten jedoch die Kräfte. „Leider fehlten uns dann doch etwas die Körner in den Schlussminuten“, erklärte Egelhof. Nach einem vergebenen Angriff und einem verwandelten Siebenmeter der Gäste zum 34:30 war die Partie entschieden. Longerich setzte sich schließlich mit 37:31 durch.

Trainer Pedro Vieira zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben großartig gekämpft, spielerisch über weite Strecken dem Favoriten Paroli geboten. Leider fehlten dann Kleinigkeiten, um den Longericher SC noch mehr ärgern zu können.“ Am Ende habe es erneut nicht gereicht, dennoch könne seine Mannschaft auf die gezeigte Leistung aufbauen.

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TV Homburg – Longericher SC Köln 31:37 (15:14)
TV Homburg: Fabian Schommer, Robin Näckel – Ante Grbavac 9/2, Jose Resende 7, Robin Egelhof 3, Tim Altmeyer 2, Jan Ole Schimmel 2, Evaldo Almeida 2, Andreas Schneider 2, Jan Philipp Valda 2, Leif Schäfer 1, Robin von Lauppert 1, Sebastian Birster
Zeitstrafen: 6:2
Rote Karte: Robin Egelhoff (3. Zeitstrafe), Andreas Schneider (Foulspiel 59.)
Siebenmeter: 2:5
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Kijowsky / Stüder

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