Symbolbild

Das Saarland unterstützt Startups und kleine Unternehmen in der Corona-Pandemie. Der saarländische Ministerrat hat diese Woche das Programm „Startup-Hilfe-Saarland“ beschlossen. Es soll von der Corona-Krise betroffene Startups und kleine Mittelständler den Zugang zu Wagniskapital in Form von Nachrangdarlehen ermöglichen. 

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Startups setzt die Krise zu, weil sie jung sind und kaum Rücklagen haben. Die Startup-Hilfe-Saarland ist ein Baustein, um die Corona-Krise zu bewältigen. Denn unsere Startups sollen weiterhin neue und nachhaltige Wachstumsimpulse setzen.“ Die Unterstützung erfolgt mit einem öffentlichen Förderanteil von max. 800.000 Euro im Einzelfall. Die Finanzierung unterliegt den Regeln zu den EU-Kleinbeihilfen und ist durch eine vom Saarland gemeinsam mit dem Bund übernommene Gewährleistung abgesichert.

Mit dem Programm können bis zu 50 % des Betriebsmittelbedarfs aufgrund der Corona-Krise sowie 50 % des Investitionsbedarfs im Saarland gefördert werden, z. B.:
•             (Mit-)Finanzierung von Investitionen
•             (Mit-)Finanzierung laufender Kosten, wie z. B. Miete, Gehälter
•             (Mit-)Finanzierung des sonstigen Betriebsmittelbedarfs
Voraussetzungen:
•             Antragsberechtigt sind Startups und kleine Mittelständler, die ihren Sitz oder mind. 50 % der Vollzeitbeschäftigten im Saarland haben
•             Gruppenumsatz liegt bei max. 75 Mio. Euro.
•             Unternehmen war zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
•             Die privaten Investoren und/oder Gründer beteiligen sich mind. hälftig am Gesamtfinanzierungsbedarf.
•             Nicht durch Venture-Capital-Gesellschaften finanziert

Ausnahme für kleine und kleinste Unternehmen: Sie erhalten die Förderung auch dann, wenn sie schon am 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren – sofern Sie sich nicht in einem Insolvenzverfahren nach deutschem Recht befinden und keine Rettungs- oder Umstrukturierungsbeihilfen erhalten haben. Das Gesamtkreditvolumen des Programmes beläuft sich auf insgesamt 7,1 Mio. Euro. Die Refinanzierung der Kredite erfolgt aus Mitteln der KfW (5,0 Mio. Euro) und aus Eigenmitteln der SIKB (2,1 Mio. Euro). Die Finanzierung kann bis 30. Juni 2021 beantragt werden. Weitere Informationen: www.sikb.de

 

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