Foto: Michael Haßdenteufel

Vier Wölflinge, so nennen sich die sechs- bis elfjährigen, sowie Stammesvorstand und Gruppenleiter der St. Georg-Pfadfinder aus Rohrbach, überbrachten, passend zum Weihnachtsfest, ein wärmendes und strahlendes Licht ins Rathaus.  

Oberbürgermeister Hans Wagner freute sich, die junge Delegation zu empfangen, war er doch selbst langjähriger Pfadfinder. Und so erzählte er aus seiner Zeit bei den Scouts, während die jungen gespannt lauschten. Die Weitergabe des Lichtes verband das Stadtoberhaupt mit der Hoffnung, dass der Friede in der Welt sich doch einmal durchsetzen werde.

Die Idee zum einem Friedenslicht entstand 1986 beim Österreichischen Rundfunk (ORF): Ein Licht aus Bethlehem soll als Friedensbotschafter durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden, wie es im zweiten Kapitel des Lukasevangeliums beschrieben wird, in dem die Engel die berühmten Worte sprechen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“.

Das Friedenslicht wird jedes Jahr in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet. Von Israel aus wird das Licht dann mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Österreich geflogen. 2018 reiste es von Linz aus am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder.

In Deutschland schließlich wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der  Pfadfinder, der Pfadfinderschaft Sankt Georg, sowie weiterer Pfadfinderorgani-sationen weitergeben. Das St. Ingberter Licht kommt auf direktem Wege aus Speyer.

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