Die Projektausführungen des Jugendamtes finden auch durch die beratende Tätigkeit von Klaus Ruffing bundesweit Beachtung. Im Rahmen des Kongresses fand eine moderierte Gesprächsrunde mit der Bundesfamilienministerin statt, zu der er eingeladen wurde. Grundsätzlich ging es in diesem Gespräch um den sinnvollen Ausbau von niedrigschwelligen Familienleistungen. Die Bundesfamilienministerin zeigte sich dabei sehr angetan von den Projektumsetzungen im Saarpfalz-Kreis und bekundete ihr Interesse, der offiziellen Einweihung des neuen Familienhilfezentrums in St. Ingbert beizuwohnen.

Auch Landrat Dr. Theophil Gallo ist sehr froh darüber, dass mit den entsprechenden Fördergeldern des Bundes die Familien gestärkt werden können: „Durch die Einführung des Familiengutscheins im Saarpfalz-Kreis ist es gelungen, die Familien schon sehr früh über die Kinderförderung bereits im Kleinkindalter zu informieren und zu beraten. Das Forum für Erziehung, das die Bildungsangebote umsetzt, umfasst zwischenzeitlich mehr als 20 Organisationen und Einzelpersonen, die sich für das gesunde Aufwachsen und die frühe Förderung und Bildung von Kindern einsetzen. Gleichzeitig bietet dieses Netzwerk einen gelungenen Kinderschutz.“

Drei Bundesprogramme sind im Saarpfalz-Kreis beim Jugendamt angesiedelt: das Förderprogramm für die Kindertagespflege und Ausbildung von Kindertagespflegepersonen, das Projekt „Kitaeinstieg“ sowie das das Programm „Starke Netzwerke für Eltern.“ Dem Saarpfalz-Kreis ist es dadurch gelungen bis Ende 2020 mehr als 800 000 Euro in den Kreis zu holen.

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