In den vergangenen Tagen fand die 43. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister in Bremerhaven statt. Schiedsrichter, Kunstrasen, Spitzensport – das sind nur einige der vielen Themen, die auf der Konferenz diskutiert wurden. Hierbei hatte Sportminister Klaus Bouillon den Vizevorsitz inne.

„Wir haben gemeinsam auf der Konferenz das Thema „Gewalt gegen Schiedsrichter“ nochmals angesprochen und in großer Runde diskutiert. Es kann nicht sein, dass der Fair – Play Gedanke in den Hintergrund gedrängt wird und Gewalt die Hauptrolle in den Sportstätten und auf den Sportplätzen spielt.Nach den Vorfällen in den vergangenen Monaten bin ich ganz besonders froh, dass wir einstimmig eine Resolution verabschiedet haben, nach der Gewaltaktionen gegen Schiedsrichter hart und schnell geahndet werden sollen“, so Sportminister Bouillon.

Ebenso soll Deutschland eine größere Rolle bei der Austragung großer internationaler Sportwettbewerbe einnehmen. Auf einen entsprechenden Planungsprozess hat sich die 43. Sportministerkonferenz bei ihrer Tagung am heutigen Freitag (8. November 2019) verständigt. Bund und Länder wollen – gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Kommunalen Spitzenverbänden – Deutschland zu einem international bedeutsamen Standort für herausragende und nachhaltige Sportgroßveranstaltungen ausbauen und weiterentwickeln. Das soll unter anderem die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung um die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen schaffen.

Folgende Punkte standen im Fokus der Sportministerkonferenz:

·         Die Leistungssportförderung

Parallel dazu wird derzeit die Förderung des Leistungssports gemeinsam mit dem Bund weiterentwickelt und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Grundlage hierfür ist die Bund-Länder-Vereinbarung, der die 42. SMK im Jahr 2018 in St. Wendel zugestimmt hat. Diese regelt u. a., dass die Länder zukünftig bis zu 1,5 Millionen Euro zur Förderung von Projekten des Instituts für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in Leipzig für den Nachwuchsleistungssport zur Verfügung stellen.

Erstmals soll nach dem Beschluss auch ein Anerkennungsverfahren für Bundesstützpunkte des paralympischen Sommersports eingeleitet werden. Die SMK hat das Bundesinnenministerium – unter Einbeziehung der Länder – um Einleitung entsprechender Schritte gebeten. Der Prozess ist eingebettet in den Rahmen der Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung.

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