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Wer Fragen zu den Themenbereichen Gesundheit und Prävention hat und einmal direkt mit einem Politiker darüber diskutieren möchte, hat dazu am 4. März, 13:30 bis 14:30 Uhr die Gelegenheit. Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling lädt unter dem Motto „FragKolling“ alle Bürgerinnen und Bürger zum Live-Chat bei Facebook ein.

„Nichts ist so wichtig wie die eigene Gesundheit. Mit den richtigen Präventionsangeboten lernt man, seinen Alltag gesünder zu gestalten. Mit gesunder Ernährung, Sport und Entspannung fühlt man sich nicht nur besser, sondern beugt zudem Erkrankungen vor. Prävention ist die beste Investition in ein gesundes Leben“, erklärt Staatssekretär Kolling.

Das Gesundheitsministerium hat mit der Aktion „Das Saarland lebt gesund!“ ein Gesundheits-Netzwerk geschaffen, an dem Städte und Gemeinden, Vereine und Organisationen mitarbeiten und vor Ort Veranstaltungen und Projekte für die Saarländer auf die Beine stellen.

„Wir wollen mit dem Präventionsgesetz neue Gesundheitsansätze mit den Krankenkassen und dem Landesamt für Präventives Handeln in den Lebenswelten fördern: im Kindergarten, in der Schule, in der Ausbildung, am Arbeitsplatz oder im Alter“, so Kolling. „Hier setzen wir auf viele Partner und die Unterstützung jedes Einzelnen. Wir haben im Saarland eine private Hochschule für Prävention. Auch dieses Potential gilt es für Gesundheitsinitiativen zu nutzen. Das Thema „Gesundheitsberichterstattung“ ist für uns ebenfalls ein wichtiger Baustein der Gesundheitspolitik.“

Auch Gesundheitsberufe und Gesundheitswirtschaft spielen im Land eine große Rolle: Es gibt 23 Krankenhäuser, rund 50.000 Saarländer arbeiten in der Gesundheitsbranche und das Ministerium ist für die Ausbildung, staatliche Anerkennung der Gesundheitsberufe und die Approbation der Ärzte zuständig. Stephan Kolling betont: „Hier setzen wir auf einen Dialog mit den Kammern, den Verbänden, beispielsweise bei der gesetzlichen Neuordnung der Krankenpflege- und Altenpflegeausbildung. Diskutieren Sie mit, was wir bei der sogenannten „generalistischen Ausbildung“ berücksichtigen müssen. Aber auch bei Fragen des Direktzugangs zu Gesundheitsberufen etwa der Physiotherapie oder bei der Frage der Schaffung eines Berufegesetzes für Osteopathen sind wir im Dialog.“ Der Beipackzettel war sicherlich für viele Saarländer Grund zur Frage, muss das alles geregelt und aufgeführt sein? „Wir wollen den Beipackzettel verständlicher, lesbarer und einfacher gestalten. Auch hier freue ich mich auf eine Diskussion.“, so Kolling.

Mitmachen geht ganz einfach, indem die Facebook-Seite https://www.facebook.com/stephan.kolling.54/ aufgerufen wird. Unter dem an dem Tag oben stehenden Bild mit dem zugehörigen Post kann jeder über die Kommentarfunktion Fragen stellen, Anregungen mitteilen und mitdiskutieren. Staatssekretär Stephan Kolling gibt dann direkt Antworten. „Es ist mir ein Anliegen, mit den Bürgern direkt in Kontakt zu treten. Facebook bietet da eine gute Möglichkeit“, so Kolling.

Der letzte Chat fand im Februar zum Thema „Integration und Flüchtlingshilfe“ statt. „Es war interessant, das direkte Feedback zu bekommen. Wir sind dann in der Lage, diese Anregungen auch in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Das ist mir im Rahmen einer modernen, bürgernahen Politik wichtig.“

 

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