Personengruppe mit Vertretern von MWIDE, htw saar und Qivalon
Foto ©MWIDE/C.S: v.l.n.r.: Michael Molitor (MWIDE), Maeva Meyer (htw saar), Prof. Dr. Thomas Bousonville (Vizepräsident für Studium, Internationales und Nachhaltigkeit, htw saar), Martin Dirichs (Technischer Geschäftsführer, Qivalon GmbH), Christian Ebert (Kaufmännischer Geschäftsführer, Qivalon GmbH), Alina-Marie Klein (MWIDE), Wirtschaftsminister Jürgen Barke — Foto ©MWIDE/C.S: v.l.n.r.: Michael Molitor (MWIDE), Maeva Meyer (htw saar), Prof. Dr. Thomas Bousonville (Vizepräsident für Studium, Internationales und Nachhaltigkeit, htw saar), Martin Dirichs (Technischer Geschäftsführer, Qivalon GmbH), Christian Ebert (Kaufmännischer Geschäftsführer, Qivalon GmbH), Alina-Marie Klein (MWIDE), Wirtschaftsminister Jürgen Barke
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Wie lassen sich Lkw-Flotten sparsamer steuern, Touren besser planen und Emissionen genauer erfassen – und das ohne eigenes Datenlabor im Unternehmen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neues Forschungsprojekt im Saarland, das kleine und mittlere Transportunternehmen in die digitale Zukunft bringen soll. Das Wirtschaftsministerium stellt dafür eine Förderung in sechsstelliger Höhe bereit.

Konkret unterstützt das saarländische Wirtschaftsministerium das Projekt „TIM – Analyse der ökologischen Transformation des Transportsektors und marktseitige Anforderungen“ mit 450.000 Euro. In dem Vorhaben arbeiten die Qivalon GmbH und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) zusammen. Ziel ist der Aufbau einer digitalen Plattform, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Transportbereich zugeschnitten ist und ihnen hilft, vorhandene Transportdaten besser zu nutzen.

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Wirtschaftsminister Jürgen Barke ordnet das Projekt als wichtigen Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche ein. „Mit TIM machen wir moderne Datenanalysen für kleine und mittlere Transportunternehmen zugänglich. Das stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und macht sie fit für die Zukunft. Die Zusammenarbeit zwischen Qivalon und der htw saar zeigt, wie gut Wirtschaft und Wissenschaft im Saarland Innovationen gemeinsam vorantreiben können. Mit dieser Förderung investieren wir in digitale Logistik, Klimaschutz und Fachkräfte – drei wichtige Säulen für die Wirtschaftskraft des Saarlands“, erklärte Barke.

Kern des Projekts ist eine einfach zu bedienende Plattform, die Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführt. Dazu gehören etwa Telematiksysteme in Fahrzeugen oder Transport-Management-Systeme in den Betrieben. Mithilfe moderner Analysetools sollen aus diesen Daten aussagekräftige Informationen gewonnen werden. Die Unternehmen sollen so ihre Abläufe optimieren, Kosten senken und neue Umsatzmöglichkeiten erkennen können, ohne dafür eigenes Expertenwissen in Datenanalyse aufbauen zu müssen.

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Besonders hervorgehoben wird der modulare Aufbau der TIM-Plattform. Die Betriebe können gezielt die Bausteine auswählen, die zu ihren Anforderungen passen. Vorgesehen sind unter anderem ein „EcoReporter“, der automatisch CO₂-Emissionen erfasst und berichtet, ein „EnergieStratege“ zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs sowie ein „FleetAnalyzer“, der bei der Analyse und Verbesserung der Fahrzeugflotte unterstützt. Die Module sollen sich flexibel kombinieren lassen und damit auch für kleinere Unternehmen praktikabel sein.

Damit die entwickelten Funktionen nicht an den Bedürfnissen der Praxis vorbeigehen, werden sie direkt in realen Transportunternehmen erprobt. Die Tests im laufenden Betrieb sollen zeigen, ob die Werkzeuge im Alltag leicht nutzbar sind und tatsächlich den Bedarf der KMU treffen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Plattform nicht nur technisch funktioniert, sondern den Unternehmen konkret hilft, ihre Prozesse zu modernisieren und sich im Wettbewerb zu behaupten.

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Die Förderung des Projekts „TIM“ wurde am 18.12.2025 bekanntgegeben und reiht sich in verschiedene Initiativen des Landes ein, die Digitalisierung, Klimaschutz und Fachkräftesicherung im Saarland voranbringen sollen. Für die Transportlogistik versprechen sich die Beteiligten davon einen Schub hin zu mehr Transparenz, effizienteren Abläufen und einer besseren Datennutzung in einer Branche, die stark unter Kostendruck steht.

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