Was ist geschehen?
Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen und erkennen können. Geben Sie bei medizinischen Notfällen Auskünfte über Schmerzen, Verletzungen oder Vorerkrankungen. Schildern Sie, wie es dem Betroffenen geht und ob Sie mit ihm sprechen können oder eine Atmung feststellen.

Wie viele Betroffene?
Wenn mehrere Personen betroffen sind, versuchen Sie die Zahl abzuschätzen. Beschreiben Sie deren Situation und Verletzungen.

Warten auf Rückfragen!
Legen Sie nicht sofort auf. Warten Sie auf Rückfragen Ihres Gesprächspartners in der Notrufzentrale. Erst, wenn alle notwendigen Informationen vorliegen, beendet die Notrufzentrale das Gespräch.

Wie können Sie noch helfen?
Leisten Sie Erste Hilfe oder folgen Sie der telefonischen Anleitung der Notrufzentrale. Wenn möglich sorgen Sie für eine Person, welche die Einsatzkräfte einweisen kann. Achten Sie auf gut lesbare beleuchtete Hausnummern.

„Im Notfall gilt es keine Zeit zu verlieren. Ein erster wichtiger Schritt ist dabei der Notruf.  Ob Smartphone oder Festnetz, jeder sollte die 112 verfügbar haben, damit im Ernstfall nicht wertvolle Zeit mit der Suche nach der richtigen Telefonnummer verloren geht. Dazu gehört auch, dass Kinder und junge Erwachsene immer wieder darauf vorbereitet werden müssen, wann und wie ein Notruf abzusetzen ist. Je schneller die Rettungskräfte vor Ort sind, umso höher sind die Chancen, Menschenleben zu retten“, so Bouillon.

Neben der 112 existiert in Deutschland auch die Notrufnummer 110 der Polizei. Bei einem Notruf werden Sie selbstverständlich auch von der Einsatzzentrale der Polizei schnellstmöglich an die Notrufzentrale 112 weiterverbunden und umgekehrt. Soweit es sich nicht um einen Notfall handelt können im Saarland noch die Servicenummer 19222 für die Anforderung von Krankentransporten, sowie die Servicenummer 116117 für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst gewählt werden.

 

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