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Saarland | Europabevollmächtigter Roland Theis: „Situation der Arbeitnehmer gehört ganz oben auf die Tagesordnung der Großregion“

Symbolbild

Die Verbesserung der Mobilität von Arbeitnehmern in der Großregion ist ein wichtiges Anliegen der saarländischen Landesregierung. Das Saarland übernimmt 2019 den Vorsitz der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA). 

Diese sammelt im Auftrag des Gipfels der Großregion Informationen über den Arbeitsmarkt in den verschiedenen Regionen und fertigt Analysen zur Beschäftigungslage des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts an. Roland Theis erklärte: „Wir wollen den IBA-Vorsitz des Saarlandes nutzen, die Mobilität von Arbeitnehmern in der Großregion zu stärken.“

Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinz Bierbaum hat Staatssekretär Theis in Metz für eine ambitionierte Politik der Großregion für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts geworben. Bei den Vize-Präsidenten des Regionalrats, Jean-Luc Bohl und Nicole Müller-Becker aus der Moselle, erklärten die beiden saarländischen Vertreter: „Die IBA hat Vorbildcharakter im Bereich grenzüberschreitender Integration des Arbeitsmarktes hier in der Großregion. Sie ist daher für uns ein wichtiges Instrument um auch weiterhin Erkenntnisse zu sammeln, um die Arbeitsmarktsituation bei uns zu verbessern.“

Theis erklärte darüber hinaus, dass gerade der Arbeitsmarkt das Politikfeld sei, bei dem sich die Alltagstauglichkeit der Europapolitik in der Region beweise: „Viele Arbeitnehmer und Grenzgänger leiden leider immer noch unter den alten nationalen Grenzen in Arbeits- und Sozialrecht oder im Hinblick auf grenzüberschreitende Straßen- und Schienenverbindungen. Gleichzeitig bietet die Großregion und unsere geographische Lage im Herzen Europas Chancen für Arbeitnehmer und Unternehmen, die es zu nutzen gilt. Dazu zählt neben der Sprachvermittlung vor allem die Verbesserung der Infrastrukturen, die uns mit unseren Nachbarn in Frankreich und Luxemburg verbinden.“

„Neben den greifbaren Erfolgen in der Hochschullandschaft der Großregion oder den Fortschritten in der beruflichen Bildung durch die Schaffung grenzüberschreitender Ausbildungsgänge sowie im Bereich der Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden bietet die Frankreichstrategie der Landesregierung die Chance, als ganzheitliche Internationalisierungsstrategie für das Saarland ein Alleinstellungsmerkmal für die Region zu werden. Dafür ist eine Anstrengung aller Akteure im Land erforderlich! Die IBA leistet dazu einen wichtigen Beitrag“ so Staatssekretär Theis.

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