Bei einer gemeinsamen Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch die Verkehrspolizei und des Bundesamt für Güterverkehr (BAG) auf der BAB 6 und BAB 8 stellten die Beamten am gestrigen Mittwoch (19.02.2020) zwei erheblich überladene Holztransporter fest. Gegen die beiden belgischen Fahrer sowie die Halter der Lkws wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Das auf der BAB 6, Höhe Rohrbach, festgestellte belgische Gespann des 53 Jahre alten Fahrers war um mehr als 16 Prozent überladen. Anstatt der erlaubten 40 Tonnen war er mit einem Gesamtgewicht von 46,3 Tonnen beladen.

Der zweite Lkw fiel den Einsatzkräften auf der BAB 8 in Höhe Neunkirchen auf. Hier brachte es das luxemburgische Gespann des 41-jährigen Fahrers bei der Verwiegung auf insgesamt 56,3 Tonnen. Dies entspricht einer Überladung von fast 41 Prozent. Beide Fahrer durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Durch die Überladung der Fahrzeuge können die Transportunternehmen Fahrten einsparen. Die dadurch erwirtschafteten Gewinne sollen in einem gesonderten Verfahren eingezogen werden. Die Polizei weist ausdrücklich auf die Gefahren von Überladung sowie falscher Ladungssicherung hin.

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