Symbolbild

Am vergangenen Mittwoch, dem 25. November 2020, nahmen Einsatzkräfte der Polizei Niedersachsen in einem Ermittlungskomplex der Staatsanwaltschaft Saarbrücken einen 20-Jährigen aus Brake / Niedersachsen in seiner Wohnung fest. Gegen den Heranwachsenden ermittelte das Dezernat LPP 225 Wirtschafts- und Vermögenskriminalität der Landespolizei Saarland wegen des Verdachts der Verbreitung und Beschaffung von Falschgeld sowie Warenbetrügereien in mehreren Fällen.

In St. Ingbert, Homburg und Kleinblittersdorf soll der 20-Jährige insgesamt zwölf gefälschte Hundert-Euroscheine in Verkehr gebracht haben. So brachte er beim Kauf von zwei Handys, welche zuvor über eine Internetplattform angeboten wurden, die „Blüten“ in Umlauf. Lichtbilder einer Geschwindigkeitsmessanlage führten die Ermittler auf die Spur des Mannes aus Brake. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass der Mann auch in Niedersachsen und Bremen Handys mit Falschgeld ankaufte. Darüber hinaus soll der 20-jährige Mann Waren im vierstelligen Preissegment über das Internet angeboten haben. Die bezahlte Ware lieferte er jedoch nicht. Zum jetzigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass er alleine in den letzten drei Wochen für einen Schaden von 60.000 bis 70.0000 Euro verantwortlich ist.

Bei der Festnahme in seiner Wohnung leistete der Mann erheblichen Widerstand gegen die Einsatzkräfte aus Niedersachsen und versuchte Daten auf seinem Computer zu vernichten. Die anschließende Durchsuchung unter Mithilfe der Kriminalpolizei Essen und Brake sowie des LKA Niedersachsen führte zum Auffinden zahlreicher Beweismittel und Wertgegenstände. Neben einer Vielzahl von Handys und PCs, Bargeld in fünfstelliger Höhe sowie Bankunterlagen wurden bei dem arbeitslosen Heranwachsenden ein hochwertiges Fahrzeug im Wert von 60.000 Euro, eine Armbanduhr einer Luxusmarke im Wert von 50.000 Euro sowie Schmuck im Wert von 20.000 Euro zur Vollstreckung eines Vermögensarrestes sichergestellt. Zeitgleich durchsuchten die Ermittler in Brake und Essen die Wohnungen der Lebensgefährtin und eines mutmaßlichen Mittäters. Die Ermittlungen dauern an.

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