Im Erlebniswald Schellental in Blieskastel übergab Umweltminister Reinhold Jost diese Woche den Zuwendungsbescheid für das Projekt WaldWerken der Saarpfalz-Touristik an Landrat Theophil Gallo, der auch gleichzeitig Verbandsvorsteher der Saarpfalz-Touristik ist.
Mit insgesamt 44.253,38 € wird das Projekt aus Mitteln des Landes und der Europäischen Union im Rahmen von LEADER im Bereich der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Biosphärenreservat Bliesgau gefördert.

Das Projekt WaldWerken der Saarpfalz-Touristik versteht sich als Regionalentwicklungsinitiative im Biosphärenreservat Bliesgau. „Bei diesem Projekt bündeln wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die Kompetenzen kommunaler, forstlicher, kultureller und touristischer Einrichtungen und sehen in dieser Initiative einen innovativen Beitrag zur Profilierung des Biosphärenreservates über die Region hinaus,“ so Landrat Theophil Gallo bei der Bescheidübergabe.
Im Mittelpunkt des Projektes stehen die unterschiedlichen Ressourcen des heimischen Waldes, insbesondere sein Holz. Das Ziel ist der Aufbau von Kursen, Freizeit- und Tourismus-Angeboten, die sich ideenreich und innovativ mit dem Thema Wald und Holz befassen.
Im Modul Wald-Atelier können Teilnehmer zum Beispiel nach eigenen Ideen unter fachlicher Anleitung einen Wildholzstuhl in der freien Natur bauen. Im Rahmen dieses Kurses wird zuerst das Holz, so wie es gewachsen ist, gemeinsam geerntet. Später wird dann der Stuhl unter Anleitung zusammengebaut. Im Rahmen des Angebotes Waldwerkstatt-Kreatives Arbeiten mit Grünholz werden manuell und mit einfachen Werkzeugen „in frischer Luft“ praktische Gegenstände wie Pflanzstäbe, Zäune, Holzlöffel und vieles mehr aus dem nachwachsenden Rohstoff kreativ hergestellt. Bei den geplanten Kinder-WaldWerkstätten sollen Kinder wieder mehr mit der Natur vertraut gemacht werden, da viele immer weniger Zeit im Freien verbringen und zunehmend an einem Naturdefizit leiden. Bei den Kinder-WaldWerkstätten wird die Lust am Entdecken, Erkunden, Lagerfeuerleben, Arbeiten mit althergebrachten Werkzeugen so gemixt, dass Kinder sogar Handy und ähnliche digitale Medien -zumindest zeitweise- vergessen.



















