Foto: Maria Müller-Lang
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Auf den Spielplätzen an der Seyenanlage und im Neuweilerweg in Rentrisch können sich die Kinder wieder nach Herzenslust austoben.

Die Seyenanlage hatte bereits vor etwa zwei Jahren einen neuen Kletterturm mit Nestschaukel im Wert von rund 25.000 Euro bekommen. Nun ist ein neuer Kletterkubus mit blauem Netz und dicken roten Pfeilern dazugekommen. Auch dieses Gerät kostete die Stadt um die 20.000 Euro. „Nicht nur die Spielgeräte sind sehr teuer, sondern auch der sichere Aufbau und Fallschutz kosten viel Geld“, erläuterte Christian Lambert, Leiter des Grünflächenamtes der Stadt. „Aber Sicherheit und gute Qualität haben für uns höchste Priorität.“ Als Material für die Geräte werde heute weniger Holz als vielmehr Recycling-Kunststoff eingesetzt, erklärte er. „Das ist quasi unverwüstlich und den Kindern gefallen die bunten Farben“, freute er sich.

Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser mag den Spielplatz der Seyenanlage: „Immer, wenn ich hier vorbeikomme, spielen Kinder auf dem Platz. Ein tolles Gelände, auf dem Kinder jeden Alters Spielgelegenheiten finden.“ Stimmt! Während des Besichtigungstermins im kalten Februarwind kamen die ersten richtigen Sonnenstrahlen des Jahres durch die Wolken. Auf der Suche nach seinem Sandförmchen robbte ein kleiner Zwerg im hellblauen Schneeanzug den Hügel hoch und ein etwa 6-jähriges Mädchen im rosa Tüllrock versuchte sich in den blauen Seilen des Kubus. Fotografiert werden wollten beide nicht, aber Kinder wie auch ihre Eltern bestätigten: Der Spielplatz ist toll!

Auch der Rentrischer Matsch-Spielplatz am Klapperbrunnen im Neuweilerweg ist ein richtiges Kinderparadies. Nachdem die Wildschweine vor etwa 2 Jahren die Anlage völlig zerstört hatten, musste der ganze Platz neu errichtet werden. Eine Schaukel wurde neu gebaut und das Haus, die Rutsche sowie der Matschplatz wurden wiederhergerichtet. Zunächst musste ein neues Spielgerät einem großen Zaun weichen, der den Wildschweinen den Zutritt künftig verweigert. Aus diesem Grund wird die noch verkehrstaugliche und sichere, dennoch in die Jahre gekommene Seilbahn erst im nächsten Jahr erneuert. Auch in diesen Spielplatz hat die Stadt rund 25.000 Euro investiert. „Wir sind wirklich gut aufgestellt“, lobte Ortsvorsteher Dieter Schörkl. „Alle St. Ingberter Stadtteile – auch Rentrisch –  haben einen hohen Freizeitwert und bieten für Kinder, Familien und Senioren wirklich viel.“

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„Für die Spielplätze setzen wir auf langlebige und bunte Materialien“, erklärte Bürgermeisterin Nadine Backes. „Für die nächsten drei Jahre haben wir rund 200.000 Euro pro Jahr für die Beschaffung und Montage von Ersatzgeräten im Haushalt eingestellt. Damit wollen wir die Attraktivität aller St. Ingberter Spielplätze steigern und den Kindern in unserer Stadt schöne, wohnortnahe Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten.“ Alle Plätze in der Stadt seien, wie der Matsch-Spielplatz in Rentrisch, aufgrund ihrer schattigen und naturnahen Lage und der hervorragenden Ausrüstung überregional beliebt, fügte sie hinzu. Und das soll auch so bleiben. Die nächsten Neuerungen auf den weiteren Spielplätzen sind bereits für das Frühjahr geplant und werden rechtzeitig nach Fertigstellung bekannt gegeben.

Fotos: Thomas Bastuck und Maria Müller-Lang

BU2: Über die Neugestaltung des Spielplatzes in Rentrisch freuen sich Christian Lambert, Abteilungsleiter Stadtgrün, Bürgermeisterin Nadine Backes und Ortsvorsteher Dieter Schörkl (v.l.n.r.).

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