Symbolbild

„Mit mehr als 1,3 Millionen Euro haben wir in den letzten vier Jahren Menschen und Institutionen unterstützt, die sich für den Schutz von Tieren einsetzen. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, so Umweltminister Reinhold Jost am Welttierschutztag in dieser Woche. Rund eine Million Euro wurde zum Beispiel für Bauprojekte oder neue Ausstattung in Tierheimen, Zoos und Auffangstationen investiert. Zusätzlich gingen rund 327.000 Euro in die jährliche institutionelle Förderung der Tierschutzstiftung Saar.

„Besonders im Bereich der Auffangstationen für notleidende Tiere haben wir es geschafft, im Saarland eine Vernetzung aufzubauen, die bundesweit Vorbildcharakter hat“, sagt Jost. Dazu gehören neben der Wildtierauffangstation in Eppelborn auch die Wildvogelauffangstation in Püttlingen, der Hermbachhof für beschlagnahmte landwirtschaftliche Nutztiere in Freisen sowie die Exotenauffangstation im Neunkircher Zoo. „Zusätzlich wird die Anlaufstelle für verletzte Wildwasservögel, die im Neunkircher Zoo entsteht, voraussichtlich noch dieses Jahr betriebsbereit sein“, so Jost.

Für 2021 sind zudem Mittel in Höhe von rund 41.000 Euro eingeplant. Der Verein der Katzenfreunde e.V. kann mit einem Teil des Geldes in seinem Katzenhaus in Oberwürzbach das Dach erneuern müssen.

„Für das kommende Jahr steht erstmalig der Saarländische Forschungspreis Alternativen zu Tierversuchen an“, erinnert Jost. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche möglichst abgelöst werden können. „Die Stärkung des Tierschutzes in der Forschung ist meinem Haus und mir ein wichtiges Anliegen. Diese Aufgabe kann nur gelingen, wenn wir die Entwicklung alternativer Forschungsmethoden im Versuchstierbereich weiter voranbringen.“ Bewerbungsschluss ist der 31.12.2021.

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