Symbolbild

Wenn keltische Klänge auf zeitgenössische Kirchenmusik treffen, entsteht ein Gottesdienst der besonderen Art. Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, um 18 Uhr öffnet die Protestantische Stadtkirche Homburg ihre Türen für eine Keltische Messe unter dem Titel „Das Licht in unseren Herzen“. Die musikalische Leitung übernimmt Bezirkskantor Stefan Ulrich.

Hinter der Messe steht eine besondere Entstehungsgeschichte. Der evangelische Pfarrer und Textdichter Eugen Eckert griff Impulse der schottischen Iona-Kommunität auf und entwickelte sie gemeinsam mit dem katholischen Kirchenmusiker und Komponisten Peter Reulein weiter. Aus dieser ökumenischen Zusammenarbeit entstand im Jahr 2010 das Werk, das an diesem Abend in Homburg zu erleben ist.

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Auch die Liturgie hat ihre Wurzeln in der Iona-Kommunität, jener ökumenischen Gemeinschaft in Schottland, in der alte keltische Traditionen aus dem 6. Jahrhundert wieder lebendig werden. Kennzeichnend für diese Form des Gottesdienstes sind eine bildreiche, poetische Sprache, ein enger Bezug zur Schöpfung und die aktive Beteiligung der gesamten Gemeinde.

Inhaltlich verwebt die Keltische Messe biblische Lesungen, Gebete und Segensworte mit Musik, Gesängen und meditativen Momenten. Gesungen wird dabei in gleich vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Gälisch und Latein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet damit eine Art liturgische Reise, die weit über den gewohnten Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes hinausreicht.

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Für den musikalischen Rahmen sorgen die Solistin Sandrine Lisken und die Homburger Kantorei. Begleitet werden sie von einer Celtic Band, deren Kern die Gemeindeband KREUZ&QUER bildet. Eigens für diese Aufführung wird das Ensemble um typisch keltische Instrumente erweitert, darunter Drehleier, Bodhrán und Harfe. Liturgie und Predigt liegen in den Händen von Pfarrer Joachim Wörner.

Der Eintritt zu dem Abend ist frei, um Spenden wird gebeten. Wer sich auf poetische Sprache, ungewohnte Klänge und eine spirituelle Erfahrung jenseits des Alltäglichen einlassen möchte, findet in der Protestantischen Stadtkirche Homburg an diesem Sonntag im Oktober die passende Gelegenheit.

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