Foto: Daniel Heintz
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Kleinottweiler hat vor wenigen Tagen Besuch von der Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bekommen.

Vertreter aus dem Umweltministerium und dem Saarpfalz-Kreis informierten sich vor Ort über die vielfältigen Angebote für Kinder und Jugendliche. Hintergrund ist die Nominierung des Ortes für den Sonderpreis „Kinder und Jugend im Dorf“ von Umweltministerin Petra Berg, mit der sich Kleinottweiler für den Landeswettbewerb qualifiziert hat.

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Ortsvorsteher Daniel Heintz begrüßte die Delegation gemeinsam mit Bürgermeister Christian Prech, Pfarrerin Bärbel Ganster-Johnson und weiteren Gästen. Er machte deutlich, dass Kleinottweiler seit Jahrzehnten keine Schule und keinen Kindergarten mehr hat und deshalb Vereine und Gruppen ein umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt haben. Diese Angebote würden das ganze Jahr über stattfinden und seien einer der Gründe für die Nominierung.

Die Vereine hatten eigens eine „Reise durch ein Kleinottweiler Jahr“ vorbereitet. Auf dem Spielplatz hinter der ehemaligen Schule präsentierten sich AG Family & Friends im Förderverein Dorfleben, der Kinder- und Jugendclub des Fördervereins Kirche, die ASV, die Straußjugend, die Feuerwehr und das „Lädchen“. Die Jury konnte sich ein Bild davon machen, welche Aktivitäten im Ort zu Rosenmontag, Ostern, Kerb, St. Martin oder Weihnachten stattfinden. Dazu gehörten die Aktionen der „Straußkinner“, die beliebten Feste zu Halloween und St. Martin, die Nikolaus-Tour durch den Ort oder die Aktion 112 des KiJU-Clubs gemeinsam mit der Feuerwehr.

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Auch Angebote wie ein Besuch in der Eishalle oder im Kletterpark wurden vorgestellt. Mit viel Fantasie hatten Kinder und Eltern die Rundreise mitgestaltet, der Osterhase und der Nikolaus waren sogar live vor Ort. Für die Jury gab es individuell gestaltete Urkunden und kleine Präsentboxen als Erinnerung. Gleichzeitig tobten sich Kinder in der von der ASV bereitgestellten Soccer-Arena aus, die für die wachsende Jugendarbeit im Ort steht.

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Nach dem Rundgang zeigte sich die Jury beeindruckt von der Atmosphäre in Kleinottweiler. Die endgültige Entscheidung, welcher Ort den Sonderpreis auf Landesebene erhält, fällt in der ersten Septemberwoche. Vier Orte sind noch im Rennen. Für die Vereine und Gruppen in Kleinottweiler war der Tag dennoch schon jetzt ein großer Erfolg, den sie am Ende bei Getränken und Grillwürstchen ausklingen ließen.